Microsoft beendet Office-2007-Support – was jetzt?

von Florian Bodoky 10.10.2017

Was sind die Alternativen?

Grundsätzlich sind seit dem Launch von Office 2007 bereits zahlreiche neue Office-Suiten erschienen. Die neuste ist Office 2016. Wenn Sie einen Umstieg in Betracht ziehen, empfiehlt sich diese aktuellste Version, da sie sich technisch auf dem neusten Stand befindet und darüber hinaus noch mindestens bis 2026 von Microsoft unterstützt wird.

Mit der aktuellen Office-Version hat Microsoft erstmals auf zwei verschiedene Lizenz-Modelle gesetzt: Office 2016 und Office 365. 

Was ist der Unterschied zwischen Office 2016 und Office 365?

Office 2016 ist die althergebrachte Office-Suite, deren Nutzerlizenz(en) Sie einmalig erwerben. Es werden voraussichtlich, wie bisher, fünf Jahre lang Funktions- und Sicherheits-Updates folgen. Danach folgt der fünfjährige Extended Support, der 2026 ausläuft. Die Office-2016-Suite gibt es in zahlreichen Versionen. Wenn Sie Office nur im privaten Rahmen nutzen, empfiehlt sich die Home & Student-Version. Diese umfasst Word, Excel, PowerPoint und OneNote und kostet einmalig Fr. 159.90. Wenn Sie die Office-Lizenz aber auch für Ihr Unternehmen einsetzen möchten, müssen Sie Office Home & Business erwerben. Für den höheren Preis (Fr. 299.95) erhalten Sie auch Microsoft Outlook dazu. Bei beiden Versionen erhalten Sie zusätzlich 15 Gigabyte Speicher bei Microsofts Cloud-Dienst OneDrive.

Office 365 hingegen ist ein Abonnement-Modell von Office. Statt einmalig einen höheren Betrag zu bezahlen, erwirbt man eine Nutzungslizenz, die man monatlich oder jährlich wiederholt bezahlt. Diese von Microsoft selbst gepushte Version bietet tatsächlich einige Vorteile: So umfasst Office 365 nicht nur zeitlich begrenzten, sondern immerwährenden Support, selbst für Folgeversionen, wenn Office 2016 dereinst ebenfalls die Updates versagt bleiben. Weiter bietet Microsoft seine Office-Programme auch als Mobile-Apps an, deren Nutzung für Office-365-Abonnenten kostenlos ist. Dazu packt Redmond auch Outlook, den Publisher und Microsoft Access hinzu, Programme, die Office 2016 nicht bietet.

Daneben gibt es gleich 1 Terabyte zusätzlichen Cloud-Speicher bei OneDrive. Last but not least ist es ebenfalls von Vorteil, dass Office 365 im Multi-License-Paket (Fr. 109.95 im Jahr, Fr. 10.95 im Monat) auf bis zu fünf Computern installiert werden darf. Bei der 2016er-Version ist es auf einen PC oder Mac beschränkt. Wer nun lieber ein Office-365-Abo für nur einen Computer abschliessen möchte, kein Problem: Dieses Modell schlägt mit Fr. 6.95 im Monat oder Fr. 69.95 im Jahr zu Buche.

PCtipp meint

Die Wahl zwischen Office 2016 und Office 365 hängt stark von der persönlichen Verwendung ab. Tippen Sie nur alle Jubeljahre einen Brief oder basteln einen Stundenplan für die Jungmannschaft in Excel, reicht wohl eine Einzellizenz von Office 2016. Bis 2026 hat sich das wohl amortisiert. Wenn Sie die Office-Suite aber regelmässig benutzen oder sie gar zu Ihrem Alltag gehört, lohnt sich ein Blick auf Office 365. Nicht zuletzt, weil man mit dem Multi-Lizenz-Modell fünf Computer mit Office ausrüsten kann – eine Anzahl, die auch in Privathaushalten keine Seltenheit mehr ist. 

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Tags: Office
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    Kommentare

    • GOROW 10.10.2017, 22.35 Uhr

      Für den Privatanwender ist doch klar: LibreOffice oder eine Alternative kostenlose Lösung. Wenn man VBA nicht benötigt ist es einfach. Für kleine VBA-Projekte umzustellen wünsche ich mir daher eine daher gute Dokumentationen des Objekt-Modells von LibreOffice und ein paar Programmbeispiele in Star BASIC.

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