Extra-Security fürs Smartphone

Bei der Verwendung des Smartphones lassen sich Sicherheit und Privatsphäre erhöhen. PCtipp zeigt, mit welchen Verfahren und Apps den Geheimdiensten, Datenkraken und Hackern ein Schnippchen geschlagen werden kann.

von Jens Stark 01.06.2018

Ob auf der Android- oder iOS-Seite: Smartphones kommen heute mit gewissen Security-Grundfunktionen daher. Datenverschlüsselung und biometrische Zugangskontrolle gehören dazu. Trotzdem kann die Sicherheit mit zusätzlichen Verfahren und Apps weiter verbessert werden.

Doch bevor wir hier allzu sehr ins Detail gehen, sollten wir uns einmal mehr wichtiger Verhaltensregeln erinnern, die den Grundschutz anheben. Denn eines der grössten Sicherheitsrisiken schaut auf den Smartphone-Bildschirm: der Benutzer.

Gutes Passwort

Tatsächlich soll jeder zehnte iPhone- und sogar jeder dritte Android-Anwender weder einen Sicherheitscode noch ein Passwort für sein Smartphone eingerichtet haben. Wer zu dieser doch recht erstaunlich grossen Minderheit gehört, sollte sich so schnell wie möglich eine Kombination ausdenken sowie biometrische Schutzvorichtungen wie Fingerabdruckleser oder Gesichtserkennung implementieren.

Zudem ist es ratsam, die simple vier- oder sechsstellige Zahlenkombination durch eine alphanumerische Losung zu ersetzen. Und ja, diese lässt sich in der Regel auch durch Sonderzeichen ergänzen und damit zusätzlich absichern.

Passwort-Manager verwenden

Ist das Smartphone einmal gut gesichert vor fremdem Zugriff, empfiehlt es sich, auch für die zahlreichen Onlinezugänge und Webseiten einzigartige und komplexe Passwörter zu wählen. Bei der Verwaltung der vielen Losungen sind Passwort-Manager Gold wert. Die meisten Passwort-Manager für den Desktop stehen mittlerweile auch als Apps für iOS und Android zur Verfügung.

Dies gilt übrigens auch für helvetische Alternativen. Empfehlenswert ist etwa die App zum Schweizer webbasierten Datei- und Passwort-Tresor SecureSafe von DSwiss. In der Gratis-Version lassen sich mit dem Angebot neben Dateien auch 50 Passwörter verwalten. Apps gibt es sowohl für iOS als auch für Android. Besonders praktisch: Die Passwort-Funktion lässt sich auch dann nutzen, wenn keine Internetverbindung vorhanden ist. Somit können mit SecureSafe auch Bancomat-PINs oder Ähnliches verwaltet werden.

Besonderes Feature ist zudem ein praktischer Passwort-Generator (siehe Video). Wer hier jeweils die höchste Komplexitätsstufe für seine Zugangsdaten wählt, macht Brute-Force-Hackern definitiv das Leben schwer.

Lesen Sie weiter auf der nächsten Seite: Apps für Zwei-Faktor-Authentifizierung

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