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Smartphone verkaufen: Daran sollten Sie denken

Verkaufen oder verschenken Sie ein altes, nicht mehr gebrauchtes Smartphone? Dann sollten Sie vorher einiges beachten. PCtipp erklärt.

von Florian Bodoky 25.01.2017

Sind die obligaten zwei Jahre wieder um, gibts bei vielen Schweizerinnen und Schweizern ein neues Smartphone. Nicht selten trennt man sich vom alten Gerät, behält es als Ersatz oder – verkauft es an Freunde oder im Internet.

Aber Vorsicht: Heutzutage sind Smartphones oft mit einem Account verknüpft, sei das ein iPhone (Apple-ID), ein Android-Gerät (Google-Konto) oder ein Windows-Phone (Microsoft-Account). Es ist also nicht damit getan, vor dem Verkauf kurz ein paar Apps zu deinstallieren oder ein paar Fotos zu löschen. Das Smartphone speichert eine Menge Passwörter, Surf-Gewohnheiten, App-Käufe und vieles mehr. Auch bei beschädigten Geräten können findige Bastler noch einiges an Daten wiederherstellen. Daher zeigen wir Ihnen heute fünf Punkte, die Sie beachten sollten, bevor Sie ein altes Gerät aus der Hand geben. 

1. Daten sichern

Erstellen Sie ein Backup Erstellen Sie ein Backup Zoom© PCtipp

Überlegen Sie sich, ob es Dateien gibt, die Sie gerne behalten wollen – etwa weil Sie sie auf Ihrem nächsten Smartphone wieder verwenden möchten. Glücklicherweise speichert das Gerät heute viele Daten selbstständig in die Cloud, sofern diese aktiviert ist. Das sind beispielsweise Kontakte, Bilder oder Geräte-Einstellungen. Wie Sie einzelne Komponenten oder den gesamten Inhalt des Geräts sichern können, erfahren Sie hier. Spezialfall WhatsApp: WhatsApp legt in der Regel ein Backup an. Wenn Sie ein manuelles Backup erstellen möchten, geht das so. Wenn Sie von Android auf iOS oder umgekehrt wechseln, wird es etwas komplizierter und bedarf zusätzlicher Software. 

2. Gerät zurücksetzen

Setzen Sie das Gerät zurück Setzen Sie das Gerät zurück Zoom Auf dem Smartphone sollten keinerlei Datenreste mehr von Ihnen übrig sein. Dies ist mit dem Deinstallieren von Apps oder dem manuellen Löschen von Fotos längst nicht getan. Der Aufwand zum Wiederherstellen dieser Daten ist relativ klein. Sie sollten daher die Geräte auf die Werkseinstellungen zurücksetzen, damit auch sichergestellt wird, dass keine Such-History oder andere private Daten von Dritten gelesen werden können. Wie Sie Geräte richtig «reinigen», erfahren Sie an dieser Stelle. Achtung: Der Reset dauert je nach Datenmenge eine Weile. Stellen Sie sicher, dass der Akku noch genügend gefüllt oder das Gerät am Netzteil angeschlossen ist. Hinweis: Aufgrund der verschiedenen Konfigurationen eines Android-Phones können Bezeichnungen und Pfade abweichen.

3. Gerät verschlüsseln 

Verschlüsseln Sie die Daten Verschlüsseln Sie die Daten Zoom© PCtipp

Selbst bei einem kompletten Zurücksetzen eines Smartphones besteht eine minimale Chance von Datenresten auf dem Gerät, speziell bei Android. Es empfiehlt sich daher VOR dem Reset, die Daten auf dem Smartphone zu verschlüsseln. Wenn also jemand nach dem Reset tatsächlich Datenreste findet, sind sie aufgrund der Verschlüsselung für ihn unbrauchbar. Bei Apples iPhones ist die Verschlüsselungsfunktion bereits seit dem iPhone 3GS automatisch aktiviert, sollten Sie also diese Auto-Verschlüsselung nicht deaktiviert haben, reicht es beim iPhone, das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Wie Sie ein Android-Phone bzw. dessen Daten verschlüsseln, erfahren Sie hier. SD-Cards müssen separat verschlüsselt werden. Achtung: Die Verschlüsselung dauert je nach Datenmenge eine Weile. Stellen Sie sicher, dass der Akku noch genügend gefüllt oder das Gerät am Netzteil angeschlossen ist.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Ausloggen, Passwörter und Speicherkarten

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