PCtipp Top 5: die besten Tablets

Android, iOS oder Windows? 7 Zoll oder 10 Zoll? Mobil oder kräftig? Unsere laufend aktualisierte Top-5-Liste verrät Ihnen, welches die derzeit besten Tablets sind. Ausserdem: Worauf Sie beim Tablet-Kauf achten sollten.

von Hannes Weber 06.11.2014 (Letztes Update: 06.02.2015)

Tablets haben sich in den letzten Jahren vom Nischenprodukt zum festen Bestandteil in der Elektroniksammlung vieler Leute entwickelt. Ob als komfortables Surf-Instrument zu Hause auf der Couch oder als ideales Lesegerät für unterwegs: Die Einsatzszenarien sind so vielfältig wie die Tablets selbst. Unsere Top-5-Liste versucht, alle Bedürfnisse zu berücksichtigen und soll fünf der derzeit besten Tablets quer durchs Band repräsentieren, sodass auch für Sie das richtige Gerät darunter ist.

Die Tabelle soll nicht primär als Vergleichsgrundlage zwischen den ausgewählten Tablets, sondern viel mehr als Orientierungshilfe bei der Suche nach dem richtigen Tablet dienen.

PCtipp Top 5: die besten Tablets

Rang

Modell
Strassenpreis

Betriebssystem
Display, Auflösung
Prozessor
Speicher, Gewicht

Bewertung

PCtipp-Kurzfazit

1

Sony Xperia Z4
ab Fr. 579.-

 

 

Android
10,1 Zoll, 2560 × 1600, Achtkern (2 GHz), 32 GB, 393g

zum Test

 

Das neue High-End Tablet aus Japan setzt einen neuen Standard in Sachen Hardware.

2

Dell Venue
8 7000
ab Fr. 426.-

Android
8,4 Zoll, 2560 x 1600
Vierkern (2,3 GHz)
16 GB, 305 g

Zum Test

Das elegante, 6 mm dünne Tablet hat ein beeindruckendes Amoled-Display und eine 3D-Kamera

3

Samsung
Galaxy Tab S2 

ab Fr. 479.-

Android
9,7" Zoll, 2560 x 1600
Achtkern (1,9 GHz)
bis 128 GB, 389 g

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Sehr leichtes und kompakt verarbeitetes Tablet. Systemleistung und Bildschirm überzeugen auf ganzer Linie.

4

Apple
iPad Air 2

ab Fr. 498.-

iOS 
9,7 Zoll, 2048 x 1536
Dreikern (1,5 GHz)
16 - 128 GB, 437 g

Zum Test

Hochwertig, dünn und leicht mit einem tollen Display und schnellem 64-Bit-Prozessor

5

Apple iPad Pro
ab Fr. 1229.-

 

iOS
12,9" Zoll, 2732 x 2048
128 GB, 4 GB RAM, 720 g

Zum Test

 

Hohes Tempo, starke Hardware, gutes Display

Tipps für den Tablet-Kauf

Betriebssystem: Bevor Sie sich überhaupt mit technischen Daten und Ausstattungsmerkmalen auseinandersetzen, sollten Sie sich die Grundsatzfrage stellen: Welches Betriebssystem solls denn sein? Geräte mit Android und iOS sind in der Regel dünn, leicht und ausdauernd. Sie eignen sich somit ideal als handliche Begleiter für unterwegs oder zum bequemen Surfen im Web auf der Couch. Ihre Produktivität ist allerdings eingeschränkt. Zum Arbeiten eignen sich diese Tablets nur bedingt, auch wenn mittlerweile Microsofts Office Suite auch für das iPad erschienen ist.

Die Unterschiede zwischen Android und iOS sind auf den ersten Blick nicht sehr gross, hinter den Kulissen allerdings schon. Bei Googles Android-Betriebssystem handelt es sich um quelloffene Software. Dadurch kann jeder Hersteller Android lizenzfrei nutzen und ganz nach seinen Wünschen anpassen. Daher ist die Vielfalt an Geräten nirgendwo grösser. Android-Tablets gibts in jeder Preisklasse und für alle Bedürfnisse.

Apples iOS ist quasi das pure Gegenteil. Nebst Apple (iPads) gibt es keine weiteren Hersteller. Die Auswahl an Geräten ist damit sehr beschränkt und die Preise sind Apple-typisch hoch. Dafür spielen Soft- und Hardware optimal zusammen. Das Betriebssystem lässt sich jedoch nur sehr schlecht individualisieren und die Apps müssen Apples strenge Auflagen erfüllen. Im Gegenzug gilt der App Store als äusserst sicher, während die Chance, sich in Googles Play Store einen digitalen Schädling einzufangen, ungleich grösser ist.

Abgesehen von diesen grundlegenden Unterschieden in der Philosophie von Apple und Google schenken sich die beiden Betriebssysteme aber wenig. Beide verfügen über eine enorme App-Vielfalt (jeweils weit über eine Million Anwendungen) sowie ein gigantisches Ökosystem. Dieses umfasst sowohl bei Android als auch bei iOS auch Musik, Filme und Bücher. Bei beiden ist auch die Cloud-Integration ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts. Über einen zentralen Account werden Informationen, App-Käufe, Einstellungen und mehr über das Internet synchronisiert und stehen dem Besitzer so auf jedem Gerät mit demselben Betriebssystem zur Verfügung.

Tablets mit Windows 8.1 sind im Prinzip vollwertige Computer. Microsoft hat sich von der eingeschränkten Tablet-Version Windows RT wieder verabschiedet, aktuell gibt es daher nur Tablets mit vollwertigem Windows 8.1. Diese bauen auf der x86-Systemarchitektur (Intel-Prozessoren) auf, was zwar mehr Leistung bedeutet, aber dafür Kompromisse bei Akkulaufzeit und Bauform mit sich bringt. Besserung versprechen hier die Ende 2014 vorgestellten neuen Core-M-Prozessoren, die sehr wenig Strom benötigen und ohne aktive Lüftung auskommen.

Neben der klassischen Desktop-Oberfläche bietet Windows 8(.1) auch eine speziell für Touchscreens optimierte Kacheloberfläche. Daher funktioniert die Bedienung auch auf Tablets problemlos. Im Windows Store stehen zudem über 150'000 Touchscreen-optimierte Apps bereit.

Vollwertige Windows-Tablets lassen sich nur schwer mit Android- oder iOS-Tablets vergleich, weil sie deutlich mehr Funktionalität bieten, dafür in anderen Bereichen weniger gut abschneiden. Welches Betriebssystem Sie bevorzugen, hängt ganz von Ihren Anforderungen ab.

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    Kommentare

    • Richy0 13.08.2014, 09.37 Uhr

      Der Text ist angesichts des Surface 3 von Microsoft wohl nicht mehr ganz aktuell!

    • Hannes Weber 13.08.2014, 10.36 Uhr

      Hallo Richy0 Das Surface Pro 3 kommt erst Ende August in den Handel. Ausserdem handelt es sich dabei um die Pro-Variante mit Windows 8 Pro. Ein Nachfolger für das Surface 2 (mit Windows RT) ist noch nicht in Sicht...

    • Masche 17.08.2014, 11.55 Uhr

      Wenn Sie Ihr Tablet nur zuhause nutzen wollen, können Sie gerne auf Mobilfunk verzichten. Sorry, aber ein Tablet ist doch gerade dafür prädestiniert, dass man es nicht nur von zuhause benutzen kann. Deshalb ist für mich ein Mobilfunkmodem ein absolutes Muss, solange es nicht flächendeckend WLAN gibt. Der Aufpreis ("Auch dafür zahlen Sie aber zünftig drauf"), den man dafür bezahlt, ist aber nicht nur ein Ärgernis, sondern auch eine bodenlose Frechheit. Das sollte sich mal der Preisüberwacher [...]

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