Testcenter
25.02.2021, 09:14 Uhr

AVM Fritzbox 6850 LTE

AVM hat einen neuen LTE-Router gebaut. Wie der seine Dienste meistert, erfahren Sie in unserem Test.
(Quelle: AVM)
Mit der Fritzbox 6850 LTE will der deutsche Netzwerkspezialist AVM dort mit hohem Internet-Tempo punkten, wo es Funklöcher gibt oder, aufgrund schwacher Netzwerkinfrastruktur, nur langsam gesurft werden kann. Ihr Trumpf: Der neue Mittelkasse-LTE-Router, die Fritzbox 6850 LTE, der für einen Strassenpreis von 187 Franken den Besitzer wechselt, bietet Dual-Band-WLAN (AC-Modus: 866 Mbit/s, N-Band: 400 Mbit/s) und eine prima Ausstattung bei gewohnt einfacher Inbetriebnahme und Bedienung.
Zuerst zur Ausstattung: Der LTE-Router kommt mit vier Gbit-LAN-Ports sowie nur einem USB-3.0-Port, an dem wahlweise ein externer Speicher respektive USB-Drucker andocken kann. Zudem gehört auch eine DECT-Telefonanlage zum Repertoire des Netzwerkknotens. Der nötige SIM-Slot (Mini-SIM-Format, 25 × 15 × 0,76 mm) zum Betrieb befindet sich, wie die anderen aufgezählten Anschlüsse, auf der Rückseite des Modells. Der WAN-Port zum Anschluss für das DSL-Modem wie auch der S0-Bus fehlen bei dem LTE-Modell. Leider sucht man auch eine zweite USB-Buchse vergebens. Um den LTE-Empfang (max. 150 Mbit/s) weiter zu verbessern, liegen beim Modell noch zwei drehbare Antennen bei, die auf der linken und rechten Geräterückwand in das Chassis des Routers verschraubt werden. Softwareseitig sind in der Fritzbox 6850 LTE die Mesh-, und NAS-Funktionen integriert, um beispielsweise mit einem externen, angeschlossenen Speicher Daten, Musik oder auch Videos angeschlossenen Endgeräten zur Verfügung zu stellen.

Kinderleichtes Setup

Das Modell besticht durch seine gewohnt einfache Einrichtung. Um das Gerät ab Start zu konfigurieren, tippt der Anwender in der Adressleiste des Browsers «fritz.box» ein, und ruft dadurch das Konfigurationsmenü des LTE-Routers auf. Danach übernimmt der Assistent der Fritzbox und führt den Nutzer quasi Schritt für Schritt durch die Einstellungen.
Zum Tempo: In der Praxis erreicht der Netzwerknoten einen Maximalspeed von 413 Mbit/s – bei direktem Sichtkontakt zu unserem Testnotebook, dem Convertible HP Elitebook X360. Im Abstand von rund 30 Metern und einer Wand dazwischen bleiben immerhin noch 148 Mbit/s übrig. Besonders erwähnenswert sind ausserdem die vielseitigen Apps zum Verwalten und Steuern der Fritzbox sowie die kontinuierlichen Updates, die der deutsche Netzwerkspezialist seinen Modellen zukommen lässt. Schön: AVM gibt eine fünfjährige Garantie auf den LTE-Router.

Fazit

Hersteller AVM bietet mit dem neuen LTE-Router 6850 LTE einen gelungenen Spagat aus Preis, Leistung und Ausstattung. Der starken Netzwerklösung hätte dabei eine zweite USB-Buchse noch gut gestanden. Aber auch so heben wir den Daumen.
 

Testergebnis

Preis-/Leistungsverhältnis, Lieferumfang
Nur eine USB-Buchse

Details:  LTE-Router (3G/4G), 4 × Gbit-LAN, Dualband (WLAN-AC/-N, mit max. 400/866 Mbit/s), Mini-SIM, Mesh- und NAS-Funktion, 1 × Analog-Telefon, USB 3.0, DECT-Basis, 5 Jahre Garantie

Preis:  Fr. 187.-

Infos: 
avm.de



Kommentare
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CCRider
27.02.2021
Schade, vor bald zwei (!) Jahren präsentierte AVM vollmundig eine 5G Router. Nun bringen sie wieder so eine alte Gamelle. Interessant wäre, wenn PC-Tipp tatsächlich journalistische Expertise an den Tag legen würde und da den Gründen auf die Spur ginge. Stattdessen, so scheint es, begnügt sich der PC-Tipp damit, Produktewerbung im eigenen Layout, als eigene Leistung auszugeben und verkauft damit das eigene Publikum für doof. Auch das ist schade und mag vielleicht ein Hinweis darauf geben, wieso die Bereitschaft, Geld für solche Abos auszugeben, am Sinken ist. Erst kommt die Qualität, dann das Geld. - umgekehrt wird ein Schuh draus.