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Waterfox

Der ideale Browser für alle, die sich Firefox vor Version 57 zurückwünschen, oder einen zweiten Fuchs benötigen.

von Luca Diggelmann 01.11.2019

Waterfox ist ein von Firefox abgespaltenes Projekt, das eine Alternative zum beliebten Mozilla-Browser bilden soll. Der Open-Source-Browser basiert zu grossen Teilen auf Firefox, bietet aber einige grundlegende Unterschiede. Allem voran die Unterstützung von XUL- und XPCOM-Add-ons, die bei Firefox seit Version 57 nicht mehr verfügbar sind.

Waterfox ist eine Abspaltung von Firefox Waterfox ist eine Abspaltung von Firefox Zoom

Dazu setzt Waterfox auf noch stärkere Privatsphäre. Der Browser entfernt sämtliche Datensammel-Werkzeuge von Firefox, sowie Werbebanner auf der «Neuer Tab»-Seite und den Lesedienst Pocket. Im Gegenzug dazu erlaubt Waterfox auch unsignierte und veraltete Add-ons, sollte der Nutzer das wünschen.

Somit ist Waterfox eine gute Alternative für Firefox-Fans, die sich entsprechende Funktionen zurückwünschen oder den Telemetrie-Einstellungen von Firefox, auch ausgeschaltet, nicht trauen. Praktisch ist Waterfox auch für bestehende Firefox-Nutzer, die einen zweiten Browser mit ähnlicher Funktionalität verwenden möchten. Beispielsweise, um Privates und Geschäftliches stärker zu trennen, oder für heikle Inhalte, die dem Rest der Browserdaten fernbleiben sollten.

Erste Schritte: Falls Sie in den letzten acht Jahren Firefox verwendet haben, kennen Sie sich in Waterfox bestens aus. Der Browser ist, was die Bedienung angeht, praktisch identisch mit dem Mozilla-Original.

Waterfox ist Open-Source-Software und kostenlos nutzbar. Aktuell ist der Browser ausschliesslich in Englisch und für 64-bit-Systeme verfügbar. Unterstützt werden Windows (7+), macOS (10.7+) oder Linux in den meisten modernen Ausführungen. Neben der Standard-Version wird mit Waterfox Current auch ein Beta-Kanal angeboten.


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