Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
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    Beitrag Business PC wirklich besser als normale PC im Detailhandel

    Hallo

    Ich bin Leiter der Administration inkl. IT einer KMU. Nun müssen wir neue Desktops und Laptop für die Administration beschaffen. Viele Marken (z.B. Dell oder HP) bieten separate Seiten für Privatanwender und Firmen an. In der Regel sind die PC's auf den Firmenseiten deutlich teuerer als PC's vom Detailhandel (z.B. STEG) oder die PC's auf der Privatanwenderseite.

    Unser Programmierer meint, die seien teurer, weil die Bestandteile hochwertiger seien als bei den Privatandwendern. Die Leistungsbeschreibung ist jedoch meist eine ähnliche oder die Business PC sind grafisch sogar weniger stark. Und bei den Bildschirmen oder Zubehör kann ich mir wirklich nicht vorstellen, dass es markante Unterschiede gibt.

    Stimmt es wirklich, dass die Bestandteile von PCs für Unternehmen hochwertiger und die Lebensdauer länger ist? Gibt es Websites, die einen fairen Vergleich der Leistungsdaten ermöglichen?

    Ich habe irgendwie das Gefühl, da wird man von den Herstellern beschissen.

    Liebe Grüsse
    Der Jimmy (der Alias stammt aus einer coolen TV-Serie, die es leider nicht auf mehr als die einmalige Ausstrahlung geschafft hat, weil sie zu wenig Mainstream war).

  2. #2
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    Ich kann das nicht zu 100 % bestätigen aber ich weis auf jedenfall das einige Grossfirmen (wie Dell HP etc.) eher billigere z.B Mainboards in ihre Desktop PC's reintun, als z.B Steg denn bei Steg kann man dem Mainboard normalerweise noch z.B einige Ram's raufbinden bevor das Mainboard am Limit läuft was bei Compaq gar nicht der fall ist (Meiner Schwester ihr PC läuft mit dem M-Board das sie drin hat am Limit. Max. 4GB RAM und dort waren schon 4 GB RAM drin)

    LG
    Geändert von Intel (28.01.2009 um 15:46 Uhr)
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  3. #3
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    ich meine mal gehört zu haben, dass die hersteller (dell, hp etc.) spezielle teile einbauen und somit wesentlich stabiler laufen sollen als andere systeme. ob diese wirklich besser sind mag ich zu bezweifeln.

    jedenfalls ist der support wesentlich einfacher (?)/schneller. sobald man ein problem hat, wird der rechner per pick-up service ersetzt/repariert. so braucht man weniger nerven
    Die ultimative EXCEL-Formelseite zum Beispiel Datum/Zeit-Formeln wie die Berechnung von Feiertagen
    Auch sehr schön Sternzeichen errechnen oder Kombinationsmöglichkeiten zweier Zahlen auflisten
    Eine, wie ich finde, sehr schöne und hilfreiche Webseite.

  4. #4
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    Die Business PC's habe z.T. spezielle Konstruktionen, um Komponenten (Harddisks) ohne Werkzeug (=schneller) wechseln zu können, spezielle BIOS-Ausführung für Remote Access und/oder Wartung. U.U. sind auch stabilere Netzteile verbaut mit besserem Wirkungsgrad. Wahrscheinlich gibt es noch mehr so kleine Details, welche sich kostenmässig zusammenläppern...

    o.s.t.

  5. #5
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    Natürlich ist es zu grossen Teilen eine Vertrauensfrage, aber die Erfahrung hat es zumindest auch schon mehrmals bewiesen.

    Es sollte zwischen Notebook und Desktop Unterschieden werden. Denn bei Desktops habe ich weniger "auffällige" Erfahrung gemacht, als bei Notebooks.

    Grundlegend:
    Ob Desktop oder Notebook sind bei den Business Geräten meistens hochwertigere Komponenten verbaut. Die Hochwertigkeit zeigt sich weniger in der Leistung , als vielmehr in Laufzeit/Lebensdauer/Wärmeentwicklung/usw (Siehe auch o.s.t. Kommentar). Es gibt auch Gerüchte, dass eben mehr "Tests" durchgeführt werden, bevor ein Notebook dieser Serie ausgeliefert wird (Siehe unterschied zwischen Normal und 24/7 Festplatten)
    Das macht sich im Endeffekt, meistens, durch leisere Systeme bemerkbar, welche in sich geschlossen "halten was sie versprechen".

    Weiter sind meistens die Businessgeräte mit speziellen Lizenzen versehen (Notebooks mit Windows XP oder Vista, Lizenz für Beide gültig) und kommen entweder ohne Betriebssystem (für die Firmeneigenen Image/Installationen) oder haben von Haus aus weniger Schrott (10 Tage Antivirenscanner, 30 Tage Office, etc pp) vorinstalliert.

    Zu Guter letzt haben die Geräte meistens eine erweiterte Garantie und je nach Konstellation eine Ersatzgerät-Regelung oder Reaktions/Lösungszeit.

    Desktop
    Bei Desktops wird oftmals Einzelkomponenten verbaut. Heutzutage gibt es viele "Privatprodukte", welche diverse Komponenten als OnBoard Lösung integriert haben (OnBoard Soundkarte, Grafikkarte, Motherboard ohne PCI-E Anschluss, usw).

    Eigentlich könnte man genau so gut einen vertrauensvollen Detailhändler (Steg, Digitec, Brack..) beauftragen.

    Doch meistens erhält man Mengenrabatte oder Sonderkonditionen, wenn man seine ganze Firmenumgebung auf eine Marke umstellt (schnellere Antwortszeiten, einen direkten Ansprechpartner bei Problemen, etc pp).

    Notebook
    Bei Notebook werden in der Regel bessere Akku's verbaut, die eine hohe Betriebsdauer aufweisen. Zusätzlich ist die Wärmeentwicklung ein wichtiges Thema (der Armani Anzug darf ja nicht in Flammen aufgehen)

    Was auch oftsmals zu sehen ist: Sogenannte Dockingstations (also eine Anschlussbox für den Arbeitsplatz, als Desktopersatz) ist bei den Geräten eher und meist besser Umgesetzt (kein USB Anschluss, sondern eigene Schnittstellen evtl. Mit netten Zusatzfunktionen) vorhanden.

    Fazit
    Im Desktop Bereich sehe ich kaum einen Grund explizit einen Fertigsystem eines grossen Herstellers zu kaufen. Hier zeigen sich die "Stärken" der Business-Segmentes eher weniger und dementsprechend bin ich immer noch für "Custom-Made"-Lösungen. Das einzige, was man dabei ankreiden könnte: Solche Custom Made Systeme können keine "Bürotauglichkeit" vorweisen (da muss man einfach hoffen, dass die verwendeten Komponenten miteinander klar kommen).

    Bei Notebooks hingegen bin ich soweit, dass ich prinzipiell in meinem Umkreis die Business Geräte empfehle (wenn sie nicht mit dem Gerät spielen wollen, sondern arbeiten). Der Aufpreis hat sich bisher in meinem Augen immer gerechtfertigt.

    Wer spielen will (also Spieltaugliche Grafikkarte), muss halt im Privatbereich einkaufen das bedeutet: Meist ältere Treiber (Hinken 1-2 Monate hinterher -> Mein Customer Notebook hatte erst 1 Monat nach SP1 die Treiber nachgereicht ), eine ungewohnte Hitzeentwicklung (Im Winter einen warmen Schoss, draussen..) und kleinere Akkudauer (1.5 Stunde ist idealfall)

  6. #6
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    Ich vermute, dass die HW meist gleich ist. Dies aus folgendem Grund:

    Die effektiven Hersteller von Mainboards sind weltweit vier oder so. Die 'Marken' kaufen diese also Container weise bei denen ein. Dasselbe für die CPU's usw. usw.

    Eine separate Produktionsstrasse für Business und Privat ist logistisch komplex und somit viel zu teuer bei einem Commodity-Produkt wie ein PC, das zum Zeitpunkt, wo der Käufer die Schachtel öffnet, schon veraltet ist.

    Der Unterschied ist eher bei den angebotenen Garantieleistungen, Support-Optionen und der vorinstallierten Software. Firmen wie Dell bieten bei entsprechenden Umsatzzahlen auch an, das SW-Image einer Firma direkt aufzuspielen und an die Filialen des Kunden direkt zu liefern. Sowas spart massiv geld.

  7. #7
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    Lächeln

    Vielen Dank Euch allen!

    Liebe Grüsse

    Jimmy

  8. #8
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    Cool Business Pc

    Ich habe mir ein Business pc gekauft von Hewlett-Packard einen prodesk 400 g5 ,Konfigurationen sind deutlich anders als andere pc am Markt, nicht leistungsfähiger aber von Betriebsystem und Service !!!,vieles ist auf Sicherheit und laufleistung ausgelegt ,halt zum arbeiten gedacht,aber das beste ist der support den man mit einen Business pc kauft,hatte Probleme mit Sicherheits Einstellungen und Konfigurationen, ich hatte den support angerufen und wurde wie ein König behandelt 2 Stunden lang,nahm sich der Mitarbeiter von hp die Zeit alles mit mir zu konfigurieren ,hatte andere PCs, vorher aber kein Service war so gut,woran liegt das?,natürlich der Business pc da wirst du gleich ganz anders behandelt als wenn du einen gamer pc kaufst ,mit bussiness kaufst du dir vip ein ticket beim support!.könnte 10 mal am tag anrufen und geniesse die freundlichkeit bei Hewlett-Packard!!!

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