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  1. #1
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    Hat die Welt vor den Spammern kapituliert?

    Manchmal frage ich mich schon, ob Spammer von den Behörden überhaupt noch verfolgt und bestraft werden. Ich bekomme zum Beispiel seit Jahren mehrmals täglich das wortwörtlich immer gleiche Mail eines gewissen "Peter Wong" (ich nehme an, Ihr kennt ihn auch...). Und es gäbe noch andere Beispiele.

    Es müsste doch mit ein bisschen gutem Willen möglich sein, diesen Leuten das Handwerk zu legen. Mein Eindruck ist, dass dieses Übel nicht an der Wurzel bekämpft wird. Man geht einfach davon aus, dass die Benutzer eben irgend einen SPAM-Filter installieren sollten. Dabei wird anscheinend eine riesige Verschwendung von Ressourcen achselzuckend in Kauf genommen. Wie gross ist wohl der prozentuale Anteil von SPAM am weltweiten E-Mail-Verkehr? Wie viel Speicherplatz wird wohl auf den Mailservern unnötigerweise vergeudet?

    Nur so ein paar Gedanken zum Tag...

  2. #2
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    Der Spam-Anteil an den Mails ist deutlich über 50%, je nach Land, und ... vorsichtigem Verhalten des Users!

    Diesen "Peter Wong" kenne ich nicht, und habe auch noch nie Post von ihm erhalten.
    Schau doch mal, woher dieser Typ kommt, und melde ihn der Kobil (?)

    Nur wegen harmlosem Spam werden die Leute dort sicher nicht aktiv, sind es betrügerische Schreibstücke, ist das schon etwas Anderes.

    Und bezüglich des Energieverbrauches von Spam, melde dich doch mal bei einer entsprechenden Partei, es stehen ja Wahlen an, da muss sich doch jeder profilieren, egal mit welchem Mist, oder Fakten, welche nicht geändert werden können.

    PC-John

  3. #3
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    [QUOTE=PC-John;211862...Kobil (?)...[/QUOTE]
    Kobik. Ich habe dort auch schon...

  4. #4
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    Peter Wong beglückt auch einen meiner Accounts seit Jahren. Durchaus illegal, was er versucht, denn er reitet auf der Nigeria-Welle (Lotteriebetrug/Vorschussbetrug).

    Ich befürchte aber auch, dass die Behörden in Sachen Spam ziemlich untätig sind.

    LG, Gaby
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  5. #5
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    "Peter Wong" nennt sich übrigens neuerdings im Absender "Peter Shun". Im Mailtext heisst er aber immer noch wongpeter868@xxx. Und ich befürchte, dass nicht nur die Behörden untätig sind, sondern auch die Provider. Man hat den Eindruck, das Problem werde nicht mehr besonders ernst genommen. So hinterlässt auch PC-John's Antwort diesen Eindruck.

  6. #6
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    Zitat Zitat von crimle Beitrag anzeigen
    "Peter Wong" nennt sich übrigens neuerdings im Absender "Peter Shun". Im Mailtext heisst er aber immer noch wongpeter868@xxx. Und ich befürchte, dass nicht nur die Behörden untätig sind, sondern auch die Provider. Man hat den Eindruck, das Problem werde nicht mehr besonders ernst genommen. So hinterlässt auch PC-John's Antwort diesen Eindruck.
    Ich weiß nicht ob ihr hier alle nicht wisst wie Spam funktioniert?

    Spam läuft zumeist ja über infected Zombie-PCs also Botnets. Von allen Botnets wurden sage und schreibe 2 jemals erwischt (die waren allerdings gigantisch). Das Problem ist, dass man durch Landesgesetze in Handlungen zur Ermittlung eingeschränkt ist, vorallem dann, wenn es sich um ein überschaubares Botnet handelt.

  7. #7
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    Beitrag

    Leider ist die rechtliche handhabe gegen Spamer entweder inexistent oder extrem dünn. Selbst in CH ist eine wirkliche handhabe schwierig.
    Da 99.9% der Spammer jedoch international agieren hat das Rechtssystem keinerlei Chance.
    Hinzu kommt, dass die Verantwortlichen kaum greifbar sind und es meistens via Botnetze läuft.
    Dabei bleibt einem eigentlich nur den "Werbetreibenden" in dessen Auftrag die Spams versendet werden anzugehen und falls möglich dessen Provider mit einzubeziehen. Nur das klappt äusserst selten und ist extrem aufwendig. Wenn der im Ausland ist, ist sowieso mal meist sense, in CH sidn die Chancen schon besser.

    Daher ist ein gutes, mehrstufiges Spam-Filter Konzept Pflicht. Via Blacklists lassen sich schon viele Spams auf SMTP Ebene blocken und in der nächsten Ebene kommt ein weiterer Spamfilter zum Einsatz, der noch den Rest aufräumt. Wobei man da falsch positive Mails beachten sollte. Am Ende noch auf Client-Ebene schadet auch nicht.
    Mit diesem mehrstufigen Konzept filtere ich schon seit vielen Jahren erfolgreich fast alle Spam-Mails aus, mit erstaunlich geringer falsch-positiv Rate, bzw. auch falsch-negativ Rate.
    95-98% werden wie Blacklists erledigt und kommen gar nicht durch. Greylisting wäre auch noch eine Option, die aber ab und an Probleme machen kann.
    Auch sollte man mit seienr Mailadresse etwas vorsichtig umgehen. Diverse Müll-Adressen, bzw. je nach Dienst spezifische Adressen haben sich hier sehr bewährt. Landen zwar alle mehr oder weniger in denselben Mail-Konten, aber diese Mailadressen können bei zu viel Spam-Aufkommen einfach deaktiviert werden.

    Wobei ich bei CH Spamern schon auch mal an den Werbenden ein Auskunftsbegehren stelle mit der Klarstellung wie das CH Recht aussieht. Einige wollen es aber nicht lernen. Natürlich immer unter Einbezug seines Providers. Die Meldung an Blacklisten kann auch noch ganz sinnvoll sein.

    Eigentlich sollten so ziemlich alle brauchbaren ISPs entsprechende Spamfilter-Lösungen implementiert haben. Nur der Kunde muss diese natürlich auch nutzen.

    Aber wie gesagt eine wirklich eHandhabe gegen Spammer ist kaum möglich.

    Gruss Daniel

  8. #8
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    Ich denke es ist teilweise auch gar nicht richtig gewollt Spammer aufzudecken.
    Ich bekomme auch immer mehr Spam-Mails in mein Postfach, teilweise auch richtig schwer zu erkennen. Aber ich nutze eben auch nur GMX in seiner kostenfreien Normalversion. Scheinbar setzt die Industrie absichtlich darauf zusätzliche Software zum Schutz zu verkaufen.

  9. #9
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    Unerwünschte Werbung ist gesetzlich verboten, aber ich glaube nicht, dass sich jemand darum schert. Man kann konsequent sein und es immer und immer wieder melden, kann sein das die Spammer abgemahnt werden. Aber es ist langwierig, nervtötend und zeitraubend. Ich schiebe die Mails deswegen immer wieder in den Spamfilter.

  10. #10
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    Viel Spass beim abmahnen von Spammern - wenn Du Sie identifizieren kannst - im Ausland. Dürefte darauf hinauf laufen, "Ausser grosse Spesen nichts gewesen".
    Das füttern von Blacklisten ist da effizienter.
    Selbst Spamer die in CH wohnen und die man klar identifizieren kann, sidn schwer zu fassen. Der Aufwand ist relativ gross. Wobei es oft reicht neben dem Spammer auhc den betreffenden Provider des Spammers zu informieren. Die ISPs haben die Spammer meist nicht gerade gerne als Kunden und landen auhc nicht gerne auf Blacklists.

    Gruss DAniel

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