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  1. #1
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    Umgang mit Social-Networking Seiten

    Heutzutage gibt es sehr viele Angebote im Bereich Social-Networking Seiten, also quasi ein Zusammenschluss von Gleichgesinnten für den Gedankenaustausch. Zu den bekanntesten Anbieter zählen zB MySpace, Facebook oder SchuelerVZ, aber auch andere Anbieter werden immer beliebter.

    Die Vorgehensweise ist oft dieselbe:
    Man registriert sich und erstellt ein persönliches Profil mit Informationen über sich selbst.
    Andere Benutzer können dann diese Daten sehen und mit einem in Kontakt treten. So kann man Fotos austauschen, über Hobbys reden oder mit Freunden plaudern. Oft kann man gewisse Informationen nur für den privaten Freundeskreis zugänglich machen und somit für die Öffentlichkeit sperren. Also ein sehr einfaches Prinzip.

    Allerdings sollte man sich als Benutzer genau überlegen was man denn nun in den öffentlichen Bereich stellt. Leider durchsuchen nicht nur Freunde diese Webseiten sondern auch Betrüger und Spammer welcher die persönlichen Daten missbrauchen wollen. Auch ein Arbeitgeber kann über diese Webseiten abklären ob ein neuer Bewerber für die Lehrstelle in Frage kommt oder nicht. Natürlich darf man auch nicht immer alles glauben was in den Profilen steht. Einige Leute geben sich gerne als vertrauenswürdig aus, haben aber leider ganz andere Dinge im Sinn.

    Aber auch der private Bereich ist keine Freikarte um alle intimen Details auszuplaudern, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass immer wieder Schwachstellen gefunden werden welche Jedermann den Zugriff auf die privaten Daten erlauben.

    Selbst wenn man ein Profil löscht ist es nicht immer wirklich verschwunden. Einige Dienste behalten die Daten und schalten es einfach auf inaktiv, andere kopieren die Informationen weiter und so verweilen die Daten in den Weiten des Internets. Also lieber vorher gut überlegen was man online stellt, denn wenn etwas erstmal im Internet ist, bekommt man es nur sehr schwer wieder weg.

    Als Elternteil sollte man mit den Kindern zusammen das Profil aufsetzen und dem Kind erklären was die möglichen Gefahren sind. So das es lernt selber einzuschätzen welche Informationen öffentlich sein sollten und welche nicht. So das der Umgang ungetrübt Spass machen kann.

    Was ist deine Erfahrung mit Social-Networking Seiten?

  2. #2
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    Zitat Zitat von Candid_Wüest Beitrag anzeigen

    Was ist deine Erfahrung mit Social-Networking Seiten?
    Ich benutze Persönlich Netlog und MySpace
    Netlog ist aber eigentlich eine richtige Abzockwebseite, die möchten für viele dinge Geld haben. Den Kontostand kann man schnell per SMS erhöhen.
    Bei MySpace wiederum ist das Problem, das nicht viel schweizer Kids sich dort registriert haben. Also ist es dort relativ langweilig.
    Aber der schlimmste Abzocker ist Habbohotel, dort kann man sich einen virtuellen Raum mit virtuellen (kostenden) Möbeln einrichten. Und das auch zu einem sehr teurem Preis für irgendwelche verpixelten Stühle usw.

    Mein Tipp: Gehe nicht auf Social Networking Webseiten, die machen Süchtig, Leichter im Portemonnaire :-) und machen es Pädophilen eher leicht, Oper zu finden.
    -- ~~~~

  3. #3
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    In der Anfangszeit mögen solche Seiten durchaus einen gewissen Suchteffekt haben, aber meine Erfahrung ist, dass sie schnell langweilig werden. Vorallem, wen man nicht bereit ist, dafür Geld auszugeben (was ich auch richtig so finde). Viel Spannender sind Foren, die bieten immer wieder was neues

    Werden eigentlich Partyseiten wie PG etc. auch zu den Social Networking Seiten gezählt? Die finde ich nämlich weniger schlecht. Und wie steht es z.B. mit YouTube?

    Da dies mein erster Beitrag in dieser Rubrik ist: Herzliche Gratulation, das wird sicher spannend hier, ich freue mich Ich gehöre ja noch nicht zu den Eltern und kann sicher die jugendliche (meine) Sicht zum Thema gut einbringen.
    Freundliche Grüsse

    Florian Hodel, Informatiklehrling und Mac User

  4. #4
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    Die Kosten sind ein sehr gutes Stichwort. Bei vielen Diensten kann man sich zwar gratis anmelden, aber wenn man dann Nachrichten senden will oder sehen möchte wer einem als Freund hinzugefügt hat, muss man dafür bezahlen. HabboHotel und SecondLife sind gute Beispiele von Seiten wo man schnell viel Geld ausgegeben hat um sich hübsch zu präsentieren. Da ist sicher ein Suchtpotenzial vorhanden, vor allem wenn man erst einmal Geld ausgegeben hat dann möchte man den Service natürlich auch voll nutzen.

    Ich finde aber auch das Foren (wie dieses hier) eine sehr gute Möglichkeit sind gratis mit anderen Leuten zu diskutieren. Wenn man dabei sogar noch anderen Helfen kann ist doch das umso schöner.

    YouTube und Co würde ich nicht zu den klassischen Social-Networks zählen, da dort das sich selbst präsentieren und mit anderen chatten nicht so stark im Vordergrund steht.

  5. #5
    abu Gast
    Ich möchte ja keinesfalls für irgendwelche Abzock-Seiten Partei ergreifen. Dies sind ebenso Cyber-Kakerlaken wie die Spammer und gehören daher in die gleiche Schublade.

    Aber gehört es nicht irgendwie zum Erziehungsprozess, zu lernen dass Dinge etwas kosten, dass nichts im Leben umsonst ist? Das gehört IMHO genauso dazu, wie zu lernen, Fremden gegenüber misstrauisch zu sein. Nichts ist per se schlecht, nur weil es etwas kostet. Das mit dem Suchtfaktor ist aber eine andere Geschichte.

  6. #6
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    Hallo zusammen!

    Für mich liegt das Problem eigentlich weniger bei den social-networking sites, als bei Programmen wie z.B. Skype. Bei denen kann man mittels Suchfunktion bestimmen, welche Nutzer man kontaktieren möchte. (Geschlecht, Altersklasse etc.)

    Meine kleine Schwester (12-J) hat da mal ganz böse Erfahrungen gemacht!

    Der MSN-Messenger ist da viel sicherer... (keine Ahnung wies bei ICQ ist...)


    -Find ich super, diese Rubrik, hat noch gefehlt im Forum! --> go go!!

    Gruss
    unihoc
    Geändert von unihoc_72 (21.02.2008 um 15:20 Uhr)
    rofl, du bist ein lol-sager

  7. #7
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    Zitat Zitat von unihoc_72 Beitrag anzeigen
    Meine kleine Schwester (12-J) hat da mal ganz böse Erfahrungen gemacht!

    Der MSN-Messenger ist da viel sicherer... (keine Ahnung wies bei ICQ ist...)
    Der MSN-Messenger hat viel mehr Virenpotential als Skype

    Wenn deine Schwester ihr richtiges Alter im Prfil hat kann sie ja nicht einmal den skype-Me-Modus aktivieren. Skype macht sich zu dem Thema mehr Gedanken als sie müssten. Wie bei social-Networking-Seiten gilt auch bei Skype - je weniger Informationen im Profil, desto weniger wird man gefunden

    Bei ICQ kann man genauso andere User suchen, doch da habe ich viiiiel mehr schlechte Erfahrungen gesammelt, deshalb verwende ich das nicht mehr.
    Freundliche Grüsse

    Florian Hodel, Informatiklehrling und Mac User

  8. #8
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    Zitat Zitat von FloHoCH Beitrag anzeigen
    Der MSN-Messenger hat viel mehr Virenpotential als Skype
    Das schon , ich mein eher, wegem verwalten der Kontakte...
    Na gut, wir wissen ja alle, wie kleine Mädchen veranlagt sind. --> extrem neugierig! und wenn dann jemand (unbekanntes) ihre msn-addy hat, wird sie ihn trotzdem zulassen...

    Gruss
    rofl, du bist ein lol-sager

  9. #9
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    Zitat Zitat von unihoc_72 Beitrag anzeigen
    ...
    Na gut, wir wissen ja alle, wie kleine Mädchen veranlagt sind. --> extrem neugierig! und wenn dann jemand (unbekanntes) ihre msn-addy hat, wird sie ihn trotzdem zulassen...

    Gruss
    Apropos kleine Mädchen und auch für grosse: Schaugenau.ch
    Eine Aktion von der Stadt Zürich (es sind überall Plakate auf der Strasse) für den sicheren Umgang mit div. Kommunikationsmitteln

    @Candid_Wüest, ist das eigentlich Konkurrenz von euch, oder spannt ihr zusammen?
    -- ~~~~

  10. #10
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    Zitat Zitat von maedi100 Beitrag anzeigen
    ist das eigentlich Konkurrenz von euch, oder spannt ihr zusammen?
    Ich sehe dies keineswegs als Konkurrenz an, denn schliesslich haben alle das selbe Ziel: Besser zu informieren, zu sensibilisieren und die Benutzer besser zu schützen.
    Die Aktion schaugenau.ch der Stadt Zürich hat auch die Unterstützung von Security4Kids, sichtbar zB unter den Links.

    Es sind also beides gute Projekte.

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