Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. Das Bakom hat für den Medienmonitor Schweiz erstmals auch Social Media berücksichtigt. Die Studie zeigt, dass der Einfluss insgesamt überschaubar ist, aber je nach Sprachregion variiert. » Zum Artikel
  1. #1
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    Einfluss von Social Media auf Meinungsbildung in der Schweiz überschaubar

    Leider gibts bei der Studie keine Info betr. Einfluss auf die Wählermobilisierung bei Abstimmungen und Wahlen. Genau dieser Aspekt wäre aber äusserst interessant, insbesondere wenn noch eine Zuordnung zu den politischen Parteien ersichtlich wäre. Transparenz ist nicht nur bei den Parteispenden wünschenswert.

  2. #2
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    Titel ist irreführend.

    Natürlich, die direkte Beachtung von Social Media könnte höher sein, man vergleiche z.B. mit lateinischen Ländern.
    Aber wenn man als Politiker/in, Partei oder Organisation über "Soziale Medien" um die 15 % der Bevölkerung DIREKT, das heisst ohne Umweg über Medien, ansprechen kann, ist das viel wert!
    Der Wert der direkten Ansprache wird dabei sehr oft von den Medien vervielfacht, da diese häufig die Aussagen aus den Sozialen Medien zitieren. So wird dann aus den eher bescheidenen 15 % eine wesentlich höhere Quote. Und das völlig gratis.
    Man darf also die simple Prozentzahl nicht unterschätzen - dies ist nur der direkt sichtbare Teil. Quasi wie bei einem Eisberg...

  3. #3
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    Die Studie scheint die Menge an Postings herzunehmen, um daraus die schlecht messbare Grösse der Einflussnahme festzulegen. Vielleicht plappern unsere Westschweizer Landsleute einfach viel, lassen sich dabei unter Umständen gar nicht so sehr beeinflussen.

    Demgegenüber könnten Deutschweizerinnen und Deutschschweizer sich eher auf Grund weniger Beiträge in diesen Medien schon sehr früh für die eine Seite der Darstellung entscheiden und dabei bleiben.

    Beides muss nun natürlich überhaupt nicht stimmen. Nur - warum dann gerade die für die Studie genannte Interpretation?

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