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  1. Dies sind Kommentare zum PCtipp Artikel: Test: SumUp-Terminal für Kreditkarten
    «Nur Bares ist Wahres»: Wenn das ganz in Ihrem Sinn ist, gehen Sie bitte weiter. Es gibt hier nichts zu sehen. » Zum Artikel
  1. #1
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    Test: SumUp-Terminal für Kreditkarten

    Hurra Herr Zellweger

    Schön, dass Sie mit Ihrer Erwartungshaltung am Grab des Bargeldes mitschaufeln.
    Haben Sie auch mit einem gesprochen, der dieses elektronische Zahlungszeugs anbieten muss - eben wegen der Erwartungshaltung gewisser Kunden?
    Was wäre, wenn ich Ihnen jedesmal 2.5% vom Kaufbetrag (EC-Karte) draufschlage (bei V-Pay und Kreditkarten sind es noch wesentlich mehr)? Und wenn Sie Kunde von Postfinance sind - nein, die machen da bei Sum>Up und Co nicht mit.
    Soviel mal dazu.

    Und was, wenn auf einmal (wie in Deutschland) die Steuerämter in unsere Konten sehen - ohne uns warnen zu müssen?
    Da tauchen auch die zehn Franken Trinkgeld auf, die sonst "hinten rechts" gehen.

    Bargeld macht anonym. Reicht es nicht, dass uns Google, Facebook und Co am Wickel haben (und auch die Krypto AG)? Soll auch die letzte Bastion der Freiheit fallen, nur weil grad einer kein Münz im Sack hat?

    Wohlverstanden, ich nutze Kartenzahlung auch - dort wo sie am Platz ist. Beispielsweise, wenn ich fürv die Firma einkaufe.

    Dich am Bratwurststand, Kiosk oder eben an der Chilbi - nein, das muss nicht sein.

  2. #2
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    Zitat Zitat von hpe05 Beitrag anzeigen
    Haben Sie auch mit einem gesprochen, der dieses elektronische Zahlungszeugs anbieten muss - eben wegen der Erwartungshaltung gewisser Kunden?
    Wenn ein Anbieter Kreditkarten wegen der Gebühren meidet, dann kann er nicht rechnen – was eine ganz schlechte Voraussetzung ist, um ein Geschäft zu betreiben. Wenn er jedoch «einfach nicht will», sagt das viel über den Kundenservice aus. Die richtigen Schlüsse muss dann jeder Kunde selber ziehen.

    Denn Bargeld ist teuer. Es muss beschafft, gezählt und am Schalter wieder einbezahlt werden. Dazu kommt die Arbeitszeit der Mitarbeiter, falsch gezähltes Retourgeld, Diebstahlrisiko usw. Und wenn der Betrag über eine Rechnung eingefordert wird, kommen noch Porto dazu und – im dümmsten Fall – auch noch Inkasso- und Betreibungsgebühren. Bargeld ist im Unterhalt deshalb teuer, auch wenn das gerne übersehen wird. (Und eklig. Habe ich schon erwähnt, dass es eklig ist?)

    Zitat Zitat von hpe05 Beitrag anzeigen
    Was wäre, wenn ich Ihnen jedesmal 2.5% vom Kaufbetrag (EC-Karte) draufschlage (bei V-Pay und Kreditkarten sind es noch wesentlich mehr)? Und wenn Sie Kunde von Postfinance sind - nein, die machen da bei Sum>Up und Co nicht mit. Soviel mal dazu.
    Wenn der Händler durch bargeldloses Bezahlen Geld spart (siehe oben) und mir dann auch noch die Gebühren aufs Auge drücken will, dann werde ich die Konsequenzen ziehen. Ausnahmen akzeptiere ich nur bei Online-Händlern für Elektronik, die oft mit papierdünnen Margen arbeiten. Dann bin ich bereit, die Kosten zu übernehmen.

    Nebenbei: Wie erwähnt, werden 1,5% für VPay und Maestro fällig, sowie 2,5% für Mastercard, Visa, American Express, Diners Club, Discovers oder Union Pay.

    Zitat Zitat von hpe05 Beitrag anzeigen
    Bargeld macht anonym. Reicht es nicht, dass uns Google, Facebook und Co am Wickel haben (und auch die Krypto AG)? Soll auch die letzte Bastion der Freiheit fallen, nur weil grad einer kein Münz im Sack hat?
    Das sind – mit Verlaub – völlig andere Themen, die nichts mit Kreditkarten zu tun haben.

    Zitat Zitat von hpe05 Beitrag anzeigen
    Doch am Bratwurststand, Kiosk oder eben an der Chilbi - nein, das muss nicht sein.
    Mir der selben Hand das Geld zählen und dann das Brot halten? Mahlzeit!

  3. #3
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    Zitat Zitat von Klaus Zellweger Beitrag anzeigen
    Nebenbei: Wie erwähnt, werden 1,5% für VPay und Maestro fällig, sowie 2,5% für Mastercard, Visa, American Express, Diners Club, Discovers oder Union Pay.
    Das stimmt so nicht ganz. VPay wird von SumUp wie eine Kreditkarte behandelt, was die Gebühren angeht. Das sehe ich ja auf der Abrechnung. Und darum akzepiere ich nur EC-Karten.
    Und ja - ich kann rechnen. Als kleiner Dienstleister ist das Zahlen mit Karte ein reiner Dienst am Kunden. Umsätze generiere ich keine zusätzlichen.
    Also ist dieser Service unter dem Strich für mich teurer als Cash.

  4. #4
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    Zitat Zitat von hpe05 Beitrag anzeigen
    Das stimmt so nicht ganz. VPay wird von SumUp wie eine Kreditkarte behandelt, was die Gebühren angeht. Das sehe ich ja auf der Abrechnung. Und darum akzepiere ich nur EC-Karten.
    Und ja - ich kann rechnen. Als kleiner Dienstleister ist das Zahlen mit Karte ein reiner Dienst am Kunden. Umsätze generiere ich keine zusätzlichen.
    Also ist dieser Service unter dem Strich für mich teurer als Cash.
    Das stimmt so nicht ganz. Vpay wird mit EC gleichgestellt. https://help.sumup.com/hc/de/article...-Geb%C3%BChren

    Und ausserdem: Seit mein Bauernhof Twint (Ok - ist nicht VPay und EC und Kreditkarte) anbietet, ertappe ich mich dabei, dass ich viel mehr einkaufe! Was im normalen Geschäft mit VPay und EX auch passiert.
    Freundliche Grüsse
    Jan Stettler

  5. #5
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    Ausrufezeichen Herr Zellweger - 1-2 Wochen oberflächliche Meinung gegen jahrzentlanges Wissen...

    Wir haben ein kleines Geschäft in der Schaffhauser Altstadt, und das mit dem *rechnen" nehme ich fast persönlich! Also, wenn einer rechnen kann Herr Zellweger, wird er immer versuchen Kreditkarten aller Art (je neuer desto schlimmer) zu vermeiden. Ihrer Argumentation von "physischer Ekligkeit" kontere ich mit der moralisch-ethisch-technisch-«ekligen» Seite... Allen voran die unmoralisch hohen Einnahmen, die die Kreditinstitute (Banken) ohne irgendetwas gescheites für die Menschen und die Welt geleistet zu haben, verdienen. Weiter, Verträge die einseitig zu Ungunsten der Zahlterminal-Besitzer abgeändert oder gebrochen werden. Dazu kommen die technischen Schwierigkeiten, z.B. kein Support und bei Unklarheiten wird das immer auf die Geschäfte abgewälzt. Herr Zellweger, kommen Sie doch einfach einmal zu uns in den Coiffeur Coiffure Ruckstuhl in Schaffhausen und lassen Sie sich beraten und verschönern. Wir werden Ihnen beweisen, dass wir unsere Kunden charmant, kompetent und mit einem zufriedenen Kundenerlebnis auf die unterschiedlichen Bezahlmöglichkeiten hinweisen – meist mit einem guten Ende für beide Seiten!
    Haargenau richtig freundliche Grüsse vom Coiffeur Coiffure Ruckstuhl Schaffhausen
    www.coiffure-ruckstuhl.ch
    P.S. Wir nutzen und schätzen den PCTIPP für unsere Kunden seit Jahren, hoffentlich kann das so bleiben!

  6. #6
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    Das ist klar Kreditkarten sind gut für Kunden nicht für Geschäft (Ich bezahle kein Gebühren mit 48000 Bonus-Points pro Jahr)

    Gruss, Charlito

  7. #7
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    Beitrag Nicht immer problemlos

    SumUp ist praktisch, aber auch wir sind froh über jede Bargeldzahlung. (Herr Zellweger, ich kann Ihre Ablehnung von Bargeld und Hochloben von Kreditkarten in der Stärke nicht verstehen.)

    Zwei Erfahrungen aus 5 Jahren Nutzung:

    1. Kreditkarten aus der Ferne (z.B. China) werden häufig abgelehnt. Ohne irgendwelche Information, weshalb. Das macht es schwierig, den Kunden zu erklären, wieso sie jetzt doch nicht mit KK bezahlen können.
    2. Die Bluetooth-Verbindung klappt nicht immer. Dann heisst es den Power-Knopf am SumUp-Air so lange drücken, bis "RELEASE FOR BT..." erscheint (10-20s). (Seit Kurzem steht das auch in der App.)

  8. #8
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    Cool Option

    Also ich für mich muss sagen, es ist eine super sache. Für mich mit meinen Dienstleistungen nebenbei, ist es besser als das sogenante "Milchbüechli cha spöter zahle" Das ist eine Option die ich meinen Kundschaften anbiete. Seither muss ich dem Geld nicht mehr nachrennen, denn der nächste Bankomaten ist doch fast 2km entfernt. Auch wenn ich an eine Messe gehe und meine Produkte anbiete, gibt es doch eher Leute die was kaufen wenn man solche Plastikbezahlarten anbieten kann.

    Übrigens bin ich auch so gebohren "nur ware gegen bares" Im warsten sinne des Wortes.

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