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  1. #51
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    Zitat Zitat von X5-599 Beitrag anzeigen

    @BlackIdeDefender

    Diese Aussage ist komplett falsch. Der Nothelfer Kurs ist schon seit eh und je Obligatorisch. Ich habe meinen Führerschein vor über 10 Jahren gemacht und musste den Nothelfer schon machen.
    Auch die Fahrstunden stimmt hinten und vorne nicht. In der Schweiz ist niemand verpflichtet mit dem Auto Fahrstunden zu nehmen.
    Du kannst auch ohne eine einzige Fahrstunde zur Prüfung gehen. Allerdings gibt es STVA's die wünschen dass man Fahrstunden beim Fahrlehrer nimmt. Was ich persönlich auch anrate. Denn jemand der schon seit 10 Jahren oder länger FALSCH fährt, kann keinen ausbilden.
    Das kommt nicht gut.

    Der Rest ist OffTopic und eigentlich einen eigenen Thread Wert. Versicherungen sind da ein ganz spezielles Thema
    10 Jahre ist nicht 'seit eh und je'. Ich habe meinen Schein etwas frueher gemacht.... ohne die bescheuerte Gummipuppe zu beatmen. Das mit den Fahrstunden ist faktisch, wie ich gesagt habe. Aber eben. das Resultat sieht man immer noch in diesem Thread. Der Fahrstil,so wie ich das selber erlebt habe, ist besch... sagen andere auch. Und mein Topic war, dass eine alltaegliche Verkehrssituation eine Diskussion mit 50 Antworten bringt. Bei soviel unsicherheit haben die drei Autos naemlich schon laengst gecrasht und wegen dem Palavar von 50 Zuschauern ist der Stau nach 2 Tagen immer noch da.
    Halt beim Fahren bloss beide haende am Steuer...
    Und schau nicht nach den Off-the-road Topless Icons.

  2. #52
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    Die Verkehrssituation ist nicht alltäglich, da es kaum noch Kreuzungen mit Rechtsvortritt gibt und dort in den seltensten Fällen drei Fahrzeuge gleichzeitig ankommen, geschweige denn, dass einer so abbiegen will, dass genau diese Situation entsteht. Eine ungeschriebene Regel sagt, wer zuerst ankommt hat "Vortritt". Was auf den ersten Moment gefährlich klingt, ist eigentlich ganz logisch. Steht man alleine an der Kreuzung, braucht man nicht zu warten, bis ein Fahrzeug von rechts kommt, um diesem dann den Vortritt zu lassen. Das wäre ja bescheuert. Grundsätzlich kann man sagen, die Regel "de gschnäller isch de gschwinder" gilt bis zum Moment, in dem man ein eigentlich vortrittsberechtigtes Fahrzeug stören oder gefährden würde.

  3. #53
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    Zitat Zitat von X5-599 Beitrag anzeigen
    Wenn du noch sagen würdest in welchem Gesetz dies steht, könnte ich es auch mal nachlesen.
    Wie ich schon in meinem ersten Beitrag geschrieben habe, ist es kein Gesetz sondern die Verkehrsregelnverordnung. Der Rest heisst Google. Im Strassenverkehrsgesetz sind nur die Grundlagen geregelt.
    Zitat Zitat von X5-599 Beitrag anzeigen
    Hier steht, sofern der Text nicht noch weiter geht, rein gar nichts davon dass man als linksabbieger vortritt habe in besonderen Fällen. So wie von dir erwähnt oder zumindest wie von mir verstanden.
    Es steht tatsächlich nichts mehr weiter im Text, Weiterdenken ist jedoch nicht verboten. Wenn man nämlich die Situation logisch zu Ende denkt, kommt man automatisch auf meine Lösung. Das hat ja auch die Polizei bestätigt. Ich werde deshalb ab sofort alle weiteren Erklärungsversuche einstellen, bzw. sie sind nur noch gegen Bares von mir erhältlich.

    Etwas anderes scheint mir aber bezeichnend. Da diskutieren wir Tage eine Situation, bei welcher vom Verkehrsteilnehmer erwartet wird, dass er innert wenigen Sekundenbruchtilen die korrekte Entscheidung treffen soll.
    Das hohe Gericht zog sich zur Urteilsberatung zurück. Nach zwei Stunden wurde das Urteil verkündet: "Der Fahrer wird verurteilt, weil er die Situation falsch eingeschätzt und daher falsch reagiert hat".
    Fast schon kafkaesk.
    Geändert von Masche (23.10.2008 um 22:32 Uhr) Grund: wie üblich, Schreibfehler
    Liebe Grüsse
    Masche

  4. #54
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    Zitat Zitat von Yosh
    ...da es kaum noch Kreuzungen mit Rechtsvortritt gibt...
    In Grossstädten vielleicht nicht.

    Aber nahe an der Grossstadt schon, in unserem Dorf gibt es (soweit ich zählen kann) mindestens 5 Rechtsvortritte, und unser Dorf ist nicht gerade gross.

    Hinzu kommen auch noch diverse Rechtsvortritte in der näheren Umgebung.

    Man muss sich nur ein wenig achten.

    Auf jeden Fall: Immer vorsichtig fahren, und keinen Land oder sonstigen Schaden verursachen.

    Gruss

    sergey
    Einen Graben überspringt man nicht mit zwei Sprüngen.

    http://sergey.steckdoseonline.com/ - http://www.twibisg.ch/

  5. #55
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    Sorry, aber das VRV - Verkehrsregelnverordnung ist ein Gesetz.
    Wenns kein Gesetz wäre sondern nur ein Wunschplan, müsste es niemand einhalten. :-)

    Unter www.admin.ch dann Dokumentation und dann Systematische Sammlung sind alle Gesetze, auch das VRV einzusehen.
    Ach ja, der Übertitel dort heist übrigens GESETZgebung :-)


    Stimmt, weiter denken ist nie verboten. Aber Fussgängerstreifen und Querstrassen haben nichts mit Rechtsvortritt zu tun. Also kann man da auch nichts hinein interpretieren.

    @Yosh

    Ich würde sogar sagen in der Stadt hat es mehr Rechtsvortritte als Ausserorst.
    Denn die Tempo 30 Zonen nehmen in der Stadt stark zu und in Tempo 30 ist Rechtsvortritt.




    Und alle die meinen es wäre nicht normal über sowas zu Diskutieren.
    Es stimmt, dies ist eine nicht alltägliche Situation die ziemlich selten vorkommt. Es ist ein sehr spezieller Fall und genau solche Fälle zeigen dass die meisten wenn es nicht 08/15 ist keine Ahnung haben und sich meist falsch verhalten.
    Wobei auch in normalen Alltagssituationen kommt es oft vor dass sich die Fahrer falsch verhalten.
    Gerade in unserem dichtbesiedelten Land sind daher gewisse Regeln wichtig, um das zusammenleben zu vereinfachen. Würden sich alle dran halten, gäbe es garantiert weniger Umfälle. Da aber einige meinen sie müssen sich egoistisch verhalten, gibt es eben Unfälle.
    Für alle die es interessiert, die können sich ja mal Artikel 26 im SVG ansehen. Wenn dass doch nur jeder einhalten würde, dann bräuchte es keine weiteren Gesetze.

    Daher auch meine Aussage. Jemand der 10 Jahre falsch gefahren ist, kann keinen Fahrschüler korrekt ausbilden.
    Das geht einfach nicht.



    Oder machen wir ein anderes Beispiel.

    Ihr fahrt auf der Autobahn, auf der rechten Fahrspur. Nun seht ihr dass auf der Beschleunigungsspur sich ein Auto befindet das auf die Autobahn auffahren möchte.

    Welche Antwort ist richtig?

    1. Ihr bleibt in der Spur, das einfahrende Fahrzeug hat keinen Vortritt und muss sich eine Lücke suchen.
    2. Ihr geht auf die Überholspur um dem einfahrenden Fahrzeug platz zu machen, da es Vortritt hat.
    3. Ihr bremst stark ab damit das Auto auf die Autobahn auffahren kann.

    Dazu noch eine Unterfrage.

    Ihr seid das einfahrende Fahrzeug und könnt nicht auf die Autobahn auffahren, da sich noch keine Lücke ergeben hat. Ihr nähert euch dem Ende der Beschleunigungsspur. Was macht ihr?

    1a. Ihr bremst und wartet bis sich eine Lücke ergibt.
    2a. Ihr fahrt auf dem Pannenstreifen weiter und sucht euch eine Lücke

  6. #56
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    Also, zuerst Antwort auf die erste Situation:

    1. Ist richtig, nach dem Signal "Ende der Hauptstrasse" gilt Rechtsvortritt (SSV, Art. 38)
    2. Ist falsch, da dem Trolley in keinem Gesetz oder Verordnung ein Spezialrecht eingeräumt wird.
    3. Ist wiederum korrekt, weil die Frage das rote und blaue Auto isoliert betrachtet (=wird in der Fragestellung nicht erwähnt). Demnach gilt Art. 36 III SVG.

    Reiht man alles zusammen hat Gelb vor Rot, Blau vor Gelb und Rot vor Blau Vortritt. Eine Verständigung durch Handzeichen erforderlich. Ein Polizist (oder auch zwei) die hier eine Reihenfolge der Fahrzeuge angeben (auch wenns nur theoretisch ist), sollte man sofort aus dem "Verkehr" ziehen.

    Nun zur zweiten Aufgabenstellung:
    1. ist richtig
    2. und 3. sind falsch

    1a) ist falsch (und gefährlich, da ich mich mit zu geringer Geschwindigkeit auf die Atubahn begeben würde)
    2a) ist richtig (leider allerdings zuwenig bekannt).

    Es ist leider eine traurige Tatsache - wie bereits erwähnt - dass es viel zu viele Fahrlehrer gibt, die ebenfalls einen Haufen Nachholbedarf haben.
    Das Nebensächliche macht riesige Fortschritte, wir entfernen uns immer weiter vom Wesentlichen!!!

  7. #57
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    Beitrag

    @ X5-559

    Die Antwort auf deine Frage hängt von weiteren Umständen ab, welche in einer bestimmten Situation eintreten können.

    1. Wenn dichter Verkehr herrscht und ansonsten keine aussergewöhnlichen Umstände vorliegen.

    2. Wenn die linke Fahrspur frei ist und sich von hinten keiner nähert.

    3. Um einen Unfall zu vermeiden, wenn der einfahrende zu schnell auf die Autobahn zurast und einem den Vortritt nimmt und auf der linken Fahrspur keine Ausweichmöglichkeit besteht. Bremsen tu ich nur soviel wie nötig, um auch Auffahrunfällen vorzubeugen.


    Ich behaupte die Theoriefragen sind im allgemeinen bescheuert, da im kokreten Fall immer besondere Umstände vorliegen. Auch das Gesetz sollte nicht über die menschliche Vernunft gestellt werden. So fahre ich mit dem Velo einen steilen Hang auf dem Trottoir hoch, wenn die Strasse stark befahren, aber der Bürgersteig leer und keine Fahrradspur vorhanden ist. Was das Gesetz sagt, ist mir in einem solchen Falle egal. Im Schritttempo kann ich auch keine vereinzelt vorhandenen Fussgänger belästigen.

    So lautet die offizielle Antwort auf die Bremsfrage der Autobahn: Zuerst abrupt bremsen und dann langsam auf das Stauende aufschliessen. Aber das ist bescheuert. Zumindest "abrupt" ist als nicht so abrupt zu definieren, denn wenn einer abrupt bremst, rast ihm der Hintermann garantiert in den Ar...

  8. #58
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    Zitat Zitat von X5-599 Beitrag anzeigen
    Sorry, aber das VRV - Verkehrsregelnverordnung ist ein Gesetz.
    Wenns kein Gesetz wäre sondern nur ein Wunschplan, müsste es niemand einhalten. :-)
    Sorry, das ist aber doppelt falsch:
    1. Viele Gesetze werden auf dem Verordnungsweg geregelt. Dort aber kann dagegen leider kein Gesetzesreferendum ergriffen werden, weil sie eben keine Gesetze sind!
    2. Auch Verordnungen müssen eingehalten werden. Zur Höhe der Billaggebühren steht im "Bundesgesetz vom 24. März 2006 über Radio und Fernsehen (RTVG)" lediglich: "Der Bundesrat regelt die Einzelheiten". Die Höhe der Gebühren ist nämlich in der "Radio- und Fernsehverordnung" festgelegt und damit verbindlich und nicht nur ein Wunsch.
    Liebe Grüsse
    Masche

  9. #59
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    zur zweiten situation (autobahn):

    1 ist rechtlich richtig, kurse fuer defensiven fahrstil sagen, dass 2 unfaelle vermeiden hilft und den verkehr auf dem highway fluessig haelt.
    3 ist definitv falsch.

    1a finde ich richtig mit der modifikation vom gas runter (nicht bremse)
    1b falsch.

    wobei ich da noch anfuegen muss, dass es in der schweiz meines erachtens nur ein kurzes stueck autobahn gibt, das den namen auch verdient. A1, verzweigung nord, dann a1 ost richtung wallisellen. 4 spuren und zu-/abfahrten, die etwas laenger als die sonst ueblichen 3 meter sind....

    freeway's in switzerland - yikes!

    auch wenn hier vieles sch... ist, freeways koennen die bauen.

  10. #60
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    Ich sehe schon, eine sehr einfache Frage und auch hier gibt es wiederum viele verschiedene Antworten:


    Ihr fahrt auf der Autobahn, auf der rechten Fahrspur. Nun seht ihr dass auf der Beschleunigungsspur sich ein Auto befindet das auf die Autobahn auffahren möchte.

    Welche Antwort ist richtig?

    1. Ihr bleibt in der Spur, das einfahrende Fahrzeug hat keinen Vortritt und muss sich eine Lücke suchen.
    1. Ist richtig und zwar egal ob Stau, Kolonnenverkehr oder freie Fahrt herscht. Es gilt immer das gleiche.

    2. Ihr geht auf die Überholspur um dem einfahrenden Fahrzeug platz zu machen, da es Vortritt hat.
    3. Ihr bremst stark ab damit das Auto auf die Autobahn auffahren kann.
    Sind beide falsch.
    3. könnte man gelten lassen wenn steht man geht vom Gas um eine Lücke zu schaffen. Aber so steht es da nunmal nicht, also ist 3 falsch.

    Dazu noch eine Unterfrage.

    Ihr seid das einfahrende Fahrzeug und könnt nicht auf die Autobahn auffahren, da sich noch keine Lücke ergeben hat. Ihr nähert euch dem Ende der Beschleunigungsspur. Was macht ihr?

    1a. Ihr bremst und wartet bis sich eine Lücke ergibt.
    2a. Ihr fahrt auf dem Pannenstreifen weiter und sucht euch eine Lücke
    1a ist in jedem falle Falsch.
    2a ist richtig.

    Das weiterfahren auf dem Pannenstreifen um sich eine Lücke zu suchen ist erlaubt.
    Es nützt allerdings nichts wenn man sich so verhält wie das Auto dass ich gestern gesehen habe.
    Es fuhr auf dem Beschleunigungsstreifen und hatte auf der rechten Spur der Autobahn ein Fahrzeug. Es konnte also nicht auf die Autobahn einfahren. Dieses Fahrzeug fuhr aber höchstens 100km/h.
    Das einfahrende Fahrzeug hätte zwei möglichkeiten gehabt, Gas geben und davor einbiegen oder vom Gas gehen und dahinter einbiegen. Was hat es gemacht?
    Genau, es hat gebremst und fuhr dann mit der gleichen Geschwindigkeit wie das andere Auto weiter, bis zum ende des Beschleunigungsstreifens und bremste dort erneut ab.


    Ach ja, noch etwas was ich gestern feststellen durfte dass viele nicht wissen.
    Die Nebellampen werden erst ab einer Sicht von WENIGER als 50 Metern eingeschaltet. Dabei ist egal ob die vorderen oder die hinteren gemeint sind.
    Ich glaube gestern morgen furh sicher jedes vierte Auto mit Nebellampen.
    Lustig war nur zu sehen wieviele auch noch defekte Lampen hatten :-)

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