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Threema erhält neue Optik und mehr Schutzfunktionen

Der verschlüsselte Datenschutz-Messenger Threema erhält mit dem Update auf Version 4.0 unter Android eine überarbeitete Nutzeroberfläche. Zudem kommen einige neue Schutzfunktionen hinzu.

von Stefan Bordel, cm 25.07.2019

Nutzer des verschlüsselten Datenschutz-Messengers Threema dürfen sich über ein grosses Update für die Android-App freuen. Die nun ausgerollte Version 4.0 beinhaltet eine komplett überarbeitete Nutzeroberfläche sowie verschiedene Schutzfunktionen für noch mehr Privatsphäre.

Threema erhält unter Android in Version 4.0 eine neue Nutzeroberfläche und zusätzliche Schutzfunktionen Threema erhält unter Android in Version 4.0 eine neue Nutzeroberfläche und zusätzliche Schutzfunktionen Zoom Auffälligste Neuerung ist die frische Bedienoberfläche, die an die aktuellen Richtlinien des Material Designs angepasst wurde. Wie gehabt gibt es eine helle sowie eine dunkle Variante zur Auswahl. Hintergrundbilder im Chat lassen sich ebenfalls frei auswählen. Laut den Entwicklern soll die überarbeitete Navigation mit unten angeordneten Reitern für Chats, Kontakte und das eigene Profil die Steuerung der App vereinfachen. Speziell auf Geräten mit grossen Displays dürfte die Anordnung einige Vorteile bei der Bedienung mit sich bringen.

Aktuell nicht mehr benötigte Chats lassen sich in Threema 4.0 per Wisch nach links nun archivieren – wie man das beispielsweise von der Messenger-App Telegram kennt. Diese Nachrichtenverläufe tauchen dann nicht mehr in der Chat-Übersicht auf und verbessern somit die Übersichtlichkeit. Ebenfalls neu ist die  Zitatfunktion, die sich innerhalb von Chats per Wisch nach rechts starten lässt. Um etwas zu zitieren, musste man bisher auf eine zu zitierende Textnachricht drücken, bis oben das Kontextmenü erschien. Angepasst wurden ebenfalls die Sprachnachrichten – Aufnahmen können nun auch pausiert werden.

Neue Sicherheitsfunktionen in Threema 4.0

Für ein Plus an Datenschutz sorgt indessen die auf Basis von OpenStreetMap erstellte Kartenanzeige und Standortauswahl. Sie ersetzt das bisher genutzte Pendant von Google Maps. Dadurch werden Standortdaten nicht mehr mit dem Internetkonzern ausgetauscht. Zudem haben die Entwickler nun auch eine Kamera- und QR-Code-Funktion direkt in der App implementiert. Nutzer sind also zur Verifizierung von Accounts per Kamera-Scan nicht mehr auf externe Anwendungen angewiesen.

Daneben ist es dank des Updates jetzt auch möglich, die App mit einer biometrischen Sperre abzusichern. Je nach Geräte-Support kann der Chat dann nur noch mittels Fingerabdruck oder Face Unlock gestartet werden.


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