News 17.07.2015, 12:21 Uhr

Happy Birthday MP3!

Da fühlt man sich gleich noch älter: Das MP3-Format wird 20 Jahre alt. PCtipp blickt zurück auf die Evolution der Datenträger.
Am 14. Juli 1995 wurde am Fraunhofer-Institut im deutschen Erlangen das MP3-Format geboren. Es war eine neue Form, Musik zu hören - gewisse Musik-Enthusiasten können sich bis heute nicht für digitale Musik erwärmen, aber am Erfolgszug änderte das nichts. Mit MP3 gelang es dem Team um Karlheinz Brandenburg, die Datenrate einer CD um 90 Prozent zu drücken und damit die Grösse der Musikdateien auf ein damals erträgliches Mass zu reduzieren. Das erste Lied, bei dem dies gelang, nannte sich Tom's Diner.

Adieu CD, hallo Filesharing

Mit dem MP3-Format verschwanden die optischen Datenträger zusehends (obwohl die Vinylplatte ja gerade einen Boom erlebt), die Staubfänger in den Wohnzimmern wurden weniger (ob mit dem Aufkommen von MP3 auch wirklich eine Hausstaubreduktion einherging, ist bis dato unbekannt). Plötzlich wurde es einfach, Hunderte und Tausende von Liedern im Hosensack mit sich herumzuschleppen. Es dauerte nicht lang, bis findige Programmierer Napster entwickelten, den Urvater des Filesharings.  
PCtipp nimmt diesen Geburtstag zum Anlass, einen Rückblick auf die Geschichte der Tondatenträger zu machen - in unserer Bildergalerie. 

Die Notenrolle folgte einem ähnlichen Prinzip und war für selbstspielende Klaviere gedacht und um die Damen und Herren bei Hofe zu unterhalten


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