Nach Swisscom-Revision: Das kostet Surfen im Ausland

Die Swisscom hat ihre Preise fürs Surfen im Ausland angepasst. Aber welche Provider bieten nun welche Datenpakete an? Und was kosten die? Ein Vergleich.

von Florian Bodoky 31.03.2017

Der Schweizer Branchenprimus Swisscom hat seine Preise fürs Surfen im Ausland neu gestaltet. Ab morgen gelten die neuen, zumeist günstigeren Tarife. In die Röhre schauen dabei Gelegenheitsnutzer oder Personen, die vorwiegend Kurztrips ins Ausland unternehmen. Dies, weil das 50-MB-Datenpaket gestrichen wurde und das 200-Megabyte-Datenpaket nun die kleinste erhältliche Menge an Daten ist – wenn auch günstiger als vorher (Fr. 9.90 statt 15 Franken).

Aber was kosten Webaktivitäten im Ausland eigentlich bei anderen Anbietern? Das Vergleichsportal Dschungelkompass.ch hat einen Vergleich für Europa zusammengestellt. Es zeigt sich: Jeder kocht sein eigenes Süppchen, kaum einer bietet dieselben Pakete oder Tarife an.

Die Angebote der einzelnen Anbieter sind sehr unterschiedlich Die Angebote der einzelnen Anbieter sind sehr unterschiedlich Zoom© Dschungelkompass

Zu berücksichtigen ist, dass bei den meisten Anbietern das Datenguthaben nach einer gewissen Zeitspanne verfällt – unabhängig davon, ob das Guthaben aufgebraucht wurde. 

Tags: Roaming

    Kommentare

    • monticello 31.03.2017, 16.39 Uhr

      Immer noch viel zu teuer das ganze. Und die Beschränkung auf 30 Tage ist nach wie vor die grösste Sauerei. Das muss einmal gesagt werden. Aber den Bund interessiert das nicht. Er ist ja Mitinhaber..

    • POGO 1104 01.04.2017, 11.42 Uhr

      ...und was auch nervt, dass ein Datenpaket für eine teurere Zone - wenn es dort nicht aufgebraucht wurde - nicht in günstigeren Zone weiterverwendet/aufgebraucht werden kann. Beispiel: Datenpaket für Thailand (Zone "Welt 1") wurde dort nicht aufgebraucht, kann bei einem Besuch innerhalb der 30 Tage z.B. in Spanien (Zone "EU/Westeuropa") leider nicht :( weiterverwendet werden... oder: ich war jetzt z.B. in Russland, habe dort ein Datenpaket gelöst, aber nur ca. die Hälfte verbraucht - re[...]

    • ulrico 09.04.2017, 13.57 Uhr

      Ich sehe das auch so und frage mich, ob unsere Politiker wirklich immer das "Beste" fürs Volk wollen, oder nur aufs eigene Portemonnaie schauen. Grossverdienern ist es wohl egal ob sie fürs Roaming mehr bezahlen müssen. Man sollte mal schauen wie es die EU macht, die ja die Roaming-Gebühren abschaffen will.

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