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WEKO eröffnet Untersuchung gegen Stöckli wegen Verbot von Onlinehandel

Skis sind bei den wintersportverrückten Schweizern ein wichtiges Produkt. Nun ermittelt die Wettbewerbskommission, ob der Schweizer Skihersteller Stöckli den Onlinehandel mit Stöckli-Produkten verbietet.

von Patrick Hediger 23.10.2018

Die Wettbewerbskommission WEKO informiert wie folgt zu der eingeleiteten Untersuchung:

Zum Kauf muss der Kunde in die Filiale © Stöckli Zum Kauf muss der Kunde in die Filiale © Stöckli Zoom Am 22. Oktober 2018 hat die Wettbewerbskommission eine Untersuchung gegen die Stöckli Swiss Sports AG eröffnet. Gegenstand des Verfahrens bilden die mutmassliche Festlegung der Wiederverkaufspreise von Stöckli-Produkten, ein allfälliges Verbot des Onlinehandels sowie ein mögliches Verbot von Querlieferungen zwischen ihren Vertriebshändlern.

Im Zentrum der Untersuchung stehen möglicherweise unzulässige vertikale Preisabreden zwischen der Stöckli Swiss Sports AG und ihren Vertriebshändlern. Daneben bestehen Anhaltspunkte, dass die Stöckli Swiss Sports AG ihren Vertriebshändlern den Onlinehandel von Stöckli-Produkten verbietet und Querlieferungen zwischen ihren Vertriebshändlern nicht erlaubt. In der Untersuchung wird geprüft, ob die Stöckli Swiss Sports AG mit ihren Vertriebshändlern tatsächlich unzulässige Abreden getroffen hat.

Stöckli hat sich bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu den Vorwürfen geäussert. 


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