Fujifilm erweitert die X-Serie

Fujifilm hat zwei neue Kameras der X-Serie vorgestellt: die spiegellose Systemkamera X-E2 und die Kompaktkamera X-Q1. Dazu erhält die X100 ein grösseres Firmware-Update.

von Luca Diggelmann 21.10.2013

Mit der X-E2 und der X-Q1 hat Fujifilm zwei neue Kameras der X-Serie vorgestellt. Die X-E2 tritt dabei die Nachfolge der erfolgreichen X-E1 an. Die spiegellose Systemkamera enthält die neuste Version des Fujifilm-X-Trans-Sensors im APS-C-Format und den EXR-Prozessor. Die Auflösung beträgt 16,3 Megapixel.

Die Fujifilm X-E2 tritt die Nachfolge der X-E1 an Die Fujifilm X-E2 tritt die Nachfolge der X-E1 an Zoom In vielen Punkten ist die X-E2 identisch mit der X-E1. Eine grössere Änderung ist der neue Autofokus. Laut Angaben von Fuji soll die X-E2 in nur 0,08 Sekunden scharfstellen können. Im manuellen Fokus besteht neu die Möglichkeit, einen digitalen Schnittbildindikator zu verwenden. Dazu gibt es das von der X-E1 bekannte Focus Peaking. Neu sind zudem ein eingebautes WLAN-Modul und eine bessere Auflösung des 3-Zoll-Displays. Neu löst der Bildschirm mit über 1 Million Pixeln auf.

Ansonsten bleibt alles beim Alten. Der 2,36 Millionen Punkte starke OLED-Sucher bleibt genauso wie das klassische Design und die Knopfverteilung. Auch preislich steht die X-E2 etwa auf demselben Niveau wie die X-E1 bei Markteinführung. Ohne Objektiv kostet die X-E2 rund 1000 Franken. Mit 18–55-mm-f/2.8–4.0-Kit-Objektiv rund 1400 Franken. Erscheinen soll die X-E2 im November.

X-Q1-Kompaktkamera

Die X-Q1 ist dis bisher kleinste Kamera der X-Serie Die X-Q1 ist dis bisher kleinste Kamera der X-Serie Zoom Die X-Q1 ist eine Kompaktkamera und stellt die bisher kleinste und günstigste Kamera der X-Serie dar. Ausgerüstet ist die X-Q1 mit einem 12- Megapixel-X-Trans-CMOS-II-Sensor mit einer Grösse von 2/3-Zoll. Direkt auf dem Sensor verbaut sind 100'000 Phasenvergleichspunkte, die laut Fujifilm zum schnellsten Autofokus der Welt führen sollen. Für Freunde des manuellen Fokussierens bietet die X-Q1 Focus Peaking.

Fest verbaut ist ein 25–100-mm-Objektiv (Kleinbild-Äquivalent) mit einer maximalen Blendenöffnung von f/1.8 bei 25 mm und f/4.9 bei 100 mm. Das Objektiv verfügt über zwei verschiedene Bildstabilisatoren, einer optisch und einer digital, um verwackelte Fotos zu vermeiden.

Fujifilm X-Q1 von oben Fujifilm X-Q1 von oben Zoom Videofans dürfen sich auf Full-HD-Videos mit 60 fps und Autofokus freuen. Zur Bildübertragung gibt es wie bei der X-E2 ein WLAN-Modul. Auch die Fujifilm-Filter sind in der X-Q1 dabei und lassen alte Film-Erinnerungen aufleben.

Die Fujifilm X-Q1 erscheint noch diesen Monat und soll rund 500 Franken kosten.

Neue Firmware für die X100

Neben der neuen Kameras aktualisiert Fujilfilm auch die Firmware der X100. Sie erhält die neue Firmware-Version 2.0, die bereits bei den neueren Modellen der X-Serie verwendet wird. Das Update beinhaltet 20 Prozent schnelleren Autofokus, Focus Peaking, schnellere Aufstartzeit und generell mehr Geschwindigkeit in der Software.


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