Tests 19.01.2017, 13:26 Uhr

Unglaublich dünn: Das Acer Spin 7 im Test

Mit nur 11 Millimetern Gehäusedicke ist das Spin 7 laut Acer das «dünnste Convertible der Welt». Aber was hat da drin noch Platz? Hier unser Fazit.
Was macht ein Notebook wirklich dünn? Bei dem nur 11 Millimeter flachen 14-Zoll-Convertible Acer Spin 7 spürt man es gleich am Gewicht von nur 1,2 Kilogramm: Der Hersteller setzt dabei auf ein leichtes Aluminium-Magnesium-Chassis. Alleinstellungsmerkmale: Der Flachmann mit dem Touch-Bildschirm ist schlank, lüfterlos und der Touch-Bildschirm äusserst farbstark.
Das Acer Spin 7 ist nur 11 Millimeter dünn
Quelle: PCtipp
Eher spärlich gibt sich der chinesische PC-Bauer bei den Anschlüssen. Bis auf zwei seitliche USB-C-Anschlüsse, Lautstärkewippe und Power-Knöpfchen wurde wenigstens der 3,5-mm-Anschluss noch da gelassen. Für USB-Medien liegt ein USB-A-auf-C-Adapterkabel bei. Bei der Erstbefühlung hält man das leichte Convertible gerne in den Händen. Funktional erinnert es an das HP X360 oder an das Yoga 900.

Tücken beim Drücken

Die Tastatur, auf der ich gerade diesen Test schreibe, gibt kaum nach. Zudem sind die Tasten nicht zu weit voneinander entfernt. Gewöhnungsbedürftig ist die etwas zu gross geratene Horizontal-Fläche des Touchpads. Obwohl der Hubraum und das Klickverhalten gut ausbalanciert sind, nervt das plötzliche Auslösen von Scrollgesten beim Schreiben eines längeren Word-Beitrags. Man kann sich daran gewöhnen, indem man seine Handballen nicht zu stark auf der unteren Gehäuseseite ausbreitet. Kleinere Hände sind im Vorteil. Das Touchpad reagiert zum Glück nicht allzu empfindlich auf kleinste Berührungen. Nutzer mit grossen Händen sollten sich auf jeden Fall vor dem Kauf einen Eindruck verschaffen. Leider ist das Gehäuse an einigen Stellen etwas fingerabdruckanfällig: Sowohl am Deckel als auch in der Touchpad-Region setzen sich gelegentlich Schweissabdrücke fest.
Touchpad und Tasten beim Acer Spin 7 sind ein wenig fingerabdruckanfällig
Quelle: PCtipp

Starke Farben

Was an dem dünnen Acer-Convertible wirklich schick aussieht: Der leuchtstarke Bildschirm mit überzeugenden Kontrastwerten nimmt fast die ganze Fläche des Gehäuses in Anspruch. Seitlich bleiben nur noch ca. eine halbe Fingerkuppe vom schwarzen Rahmen übrig. Nachteile? Die ganze Fläche ist von robustem Gorilla-Glass geschützt. Dadurch spiegelt der Bildschirm ein wenig mehr, als das bei anderen Convertibles der Fall ist. Der Blickwinkel und die Berührungsempfindlichkeit überzeugten uns aber dennoch. Auch Farbverfälschungen gibt es mit dem IPS-Panel kaum.
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Autor(in) Simon Gröflin



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