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3D-Fernsehen: Es ist vorbei – aber warum?

Die 3D-TV-Begeisterung nimmt rapide ab. Nicht nur bei den Kunden, sondern auch bei den Herstellern. Wieso?

von Florian Bodoky 02.02.2017
    Zoom Es lässt sich kaum leugnen: 3D-Fernseher sind vom Aussterben bedroht. Hersteller wie LG und Sony meldeten bereits, dass ihre neuen OLED-Fernseher keinen 3D-Support mehr bieten werden. Ehrlich: Das wundert mich nicht besonders. Das dreidimensionale Fernsehen hat es verpasst, die «nächste Stufe» des Fernsehens zu werden. Stattdessen blieb es ein «nice to have», mit dem man beim Nachbarn angibt. Heute ist schnelles Fernsehen auf mobilen Geräten angesagt. Selbst Fans setzen heute eher auf VR.

Zusätzliche Geräte wie 3D-Brillen brauchen Zeit zum Montieren und sie kosten Geld. Gemessen daran ist das «Plus» beim Fernsehen doch eher bescheiden. Nicht zu vergessen ist auch der soziale Aspekt. Film- oder Fernsehabende sind ein gesellschaftliches Ereignis. Es wird gegessen, sich unterhalten – da möchte man sich nicht durch eine Brille abkapseln und ausschliesslich auf den Film fokussiert sein. Selbst im Kino, wo sich diese Technologie eher durchgesetzt hat, heisst 3D für mich: höheres Eintrittsgeld, nervige Brille, verschwommenes Bild.  

Tags: 3D-TV

    Kommentare

    • karnickel 04.02.2017, 11.11 Uhr

      Dem ist absolut nichts entgegen zu setzen. Natürlich gäbe es Kinos, die sauberes auf Polfilter basierendes 3D bieten würden. Die sind jedoch rar gesät, so dass sich die Nennung hier erübrigt.:rolleyes:

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