Angefaltet: Huawei Mate X

von Luca Diggelmann 08.03.2019

Zu guter Letzt konnten wir die Kamera des Mate X antesten. Wie von Huawei gewohnt, handelt es sich um ein Leica-System mit drei Objektiven. Die App ist die gleiche wie bei den aktuell verfügbaren Huawei-Geräten. Das ist auch gut so, denn die Huawei-Kamera-App ist eine der besseren auf dem Markt. Eine Frontkamera gibt es beim Mate X keine mehr. Für Selfies verwendet man einfach die reguläre Kamera, in Kombination mit dem hinteren Displayteil. Einziger Nachteil: Man muss das Gerät dafür zwingend zusammenklappen. Dafür gibt es bessere Selfies mit der Hauptkamera. Kein schlechter Tausch.

Selfies mit der Hauptkamera schiessen hat seine Vorteile Selfies mit der Hauptkamera schiessen hat seine Vorteile Zoom© lpd / PCtipp

Qualitativ sind die Fotos auf gewohnt hohem Niveau. Huawei und Leica liefern auch mit dem Mate X starke Fotos mit ebenso starken Farben. Auch wenn wir letzteres an einem schweizerisch-verregneten Tag nicht allzu stark nutzen konnten. Einige Beispiele:

Solide Bildqualität bei liquid dominiertem Wetter Solide Bildqualität bei liquid dominiertem Wetter Zoom© lpd / PCtipp Auch bei mässigem Licht bleibt die Bildqualität gut Auch bei mässigem Licht bleibt die Bildqualität gut Zoom© lpd / PCtipp Die rechnerische Tiefenunschärfe funktioniert etwa gleich wie bei bisherigen Huawei-Phones Die rechnerische Tiefenunschärfe funktioniert etwa gleich wie bei bisherigen Huawei-Phones Zoom© lpd / PCtipp Selfies gelingen dank dem schlauen Design noch besser als zuvor. Leider lässt das Model noch immer zu Wünschen übrig Selfies gelingen dank dem schlauen Design noch besser als zuvor. Leider lässt das Model noch immer zu Wünschen übrig Zoom© lpd / PCtipp

Fazit

Das Huawei Mate X macht einen soliden Eindruck und liegt gut in der Hand. Das Design hält dem kritischen Auge Stand, und wenn die Hardware nach zu vielem Falten nicht gleich die Biege macht, bleibt das Mate X wohl noch eine Weile ganz schön beeindruckend. Den Ausspruch «Alter Falter» wird man jedoch nicht nur beim Display hören, sondern auch beim stolzen Preis von voraussichtlich etwa 2500 US-Dollar. Wer aber trotzdem auf Biegen und Brechen eines dieser Falthandys haben muss, kann beim Huawei Mate X beruhigt zugreifen. Unter den aktuell vorgestellten faltbaren Smartphones ergibt das Mate X am meisten Sinn und wirkt am weitesten ausgereift. Da tut der Knick im Kontostand dann schon ein bisschen weniger weh.

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    Kommentare

    • Wernilein04 10.03.2019, 09.28 Uhr

      Wie sich die Knickstelle nach einigen Wochen (von Monaten will ich gar nicht sprechen) ausweitet oder gar bricht? Ich gehe einmal davon aus, dass Kunststoff sich auch in der Hitze dehnt.

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