Apple Keynote: neue Macs

von Klaus Zellweger 30.10.2018 (Letztes Update: 31.10.2018)

Und das MacBook Air lebt auch!

Ebenfalls totgesagt wurde das MacBook Air, das geschlagene 512 Tage Amtszeit auf dem Buckel hat. Viele Beobachter gingen davon aus, dass es sang- und klanglos aus dem Sortiment verschwinden und durch das ultradünne MacBook ersetzt wird. Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.

Die ikonische Keilform ist zum Glück geblieben Die ikonische Keilform ist zum Glück geblieben Zoom

Das frisch überarbeitete MacBook Air kommt (endlich!) mit einem hochauflösenden Retina-Display mit 13,3 Zoll, denn alles andere ist nicht mehr zeitgemäss. Das Display mit 2560 × 1600 Pixeln bei 227 ppi wird nicht mehr von Aluminium, sondern von schwarzem Glas eingefasst. Die ikonische Keilform wird jedoch beibehalten. Dessen ungeachtet sind die Display-Ränder um rund die Hälfte reduziert.

Endlich Retina: das neue MacBook Air Endlich Retina: das neue MacBook Air Zoom

Gerade bei einem Mobilrechner sind andere Neuerungen hochwillkommen. So ist das neue MacBook Air mit dem Fingerscanner Touch ID ausgestattet. Fester Bestandteil ist auch der T2-Chip mit der Secure Enclave, der bereits in den neuen Pro-Modellen Einzug gehalten hat: Alle hochempfindlichen Daten wie zum Beispiel Kreditkarten sind dort gespeichert. Ausserdem stelle der Chip sicher, dass kein Bit unverschlüsselt bleibe – und das gemäss Apple ohne Leistungseinbussen.

Jede Taste der Tastatur ist einzeln beleuchtet und wurde erneut überarbeitet. Das Trackpad ist nun ebenfalls dasselbe wie in den Pro-Modellen. Auf Druck wird es nicht wirklich «geklickt»; stattdessen sorge die Taptic Engine dafür, dass sich die Rückmeldung besser anfühle als jedes mechanische Trackpad.

Die Butterfly-Tastatur erreicht die dritte Generation Die Butterfly-Tastatur erreicht die dritte Generation Zoom

Auch die Innereien wurden auf den neusten Stand gebracht. So verbaut Apple im MacBook Air einen Dual-Core-Prozessor der achten Generation, also Intels aktuelle Serie. Neu sind bis zu 16 GB RAM und bis zu 1,5 TB SSD-Speicher erhältlich, wobei Letztere bis zum 60 Prozent schneller sein soll als bei vorherigen Modellen. Kleines, aber gefälliges Detail am Rande: Genau wie der Mac mini ist das Gehäuse komplett aus recyceltem Aluminium gefertigt.

Im günstigsten Fall kostet das MacBook Air 1399 Franken. In den USA liegt der Startpreis bei 1199 US-Dollar – und damit deutlich über der wichtigen 999-Dollar-Grenze.

Verfügbarkeit

Das MacBook Air kann ab sofort bestellt werden, die Auslieferung beginnt am 7. November.

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