Apple startet Austauschprogramm für MacBook-Tastaturen

Die Nutzerbeschwerden aufgrund defekter MacBook-Tastaturen nehmen kein Ende. Jetzt weitet Apple das Austauschprogramm auch auf Modelle aus dem vergangenen Jahr aus.

von Florian Bodoky, dpa 22.05.2019

Apple hat weiter Ärger mit den Tastaturen seiner MacBook-Laptops. Nach fortlaufenden Nutzerbeschwerden weitete der Konzern das Austauschprogramm am Dienstag auch auf Notebook-Modelle aus dem vergangenen und diesem Jahr aus.

Apple hatte im Jahr 2015 einen neuen, besonders flachen Tastaturmechanismus eingeführt. Das erlaubte es dem Konzern, dünnere Geräte zu bauen. Zugleich beklagten sich viele Nutzer über Tasten, die klemmen oder nicht mehr funktionieren – zum Beispiel, wenn Krümel oder auch nur Staubkörner in den Mechanismus rutschten.

Apple glaubte, das Problem mit der dritten Generation der sogenannten «Butterfly»-Tastaturen gelöst zu haben, bei denen der Mechanismus einen zusätzlichen Schutz durch eine dünne Abdeckung unter den Tasten bekam. Doch die Nutzerbeschwerden dauerten an.

Bei neuen Geräten sollen die Probleme mit der Verwendung eines neuen Materials behoben werden, wie das «Wall Street Journal» unter Berufung auf das Unternehmen berichtete.

Zusammen mit der Ausweitung des Tastaturaustauschs startete Apple auch ein Reparaturprogramm für Displays einiger MacBook-Pro-Computer aus dem Jahr 2016 und stellte ein neues Top-Modell des MacBook Pro mit acht Prozessorkernen vor.

Tags: Apple

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