Autsch: schlechter Start für Samsungs Falt-Phone

Samsung hat die ersten Exemplare des Galaxy Fold an Tester verteilt. Jetzt kommts schon zu Beschwerden wegen der Bildschirme. Liegts an der Falt-Technologie?

von Florian Bodoky 18.04.2019

Das ruft Erinnerungen wach: Samsung präsentiert ein revolutionäres Phone, alle sind begeistert – und im Test kommts zum GAU. Wie beim Galaxy Note 7, das im Jahr 2016 serienmässig Feuer fing und es so zu unrühmlicher Bekanntheit brachte.

Nun scheint sich wieder ein grösseres Problem anzubahnen: Das Display des zunächst gefeierten Galaxy Fold weist offenbar Probleme auf. Nachdem Samsung vergangenen Dienstag erste Exemplare zu Testzwecken an Journalisten und Blogger verteilte (zu unserem Ersteindruck gehts hier), summieren sich auf Twitter Beschwerden und Fotos von kaputten Displays.

Aktuell gibt es drei konkrete Probleme: Das grosse Display auf der Innenseite beginnt zu flackern, die Falt-Stelle verdunkelt sich und wird deutlich sichtbar und schlussendlich wird auf dem Display nichts mehr oder nicht mehr alles angezeigt und wird unbrauchbar. Allerdings sind diese Probleme zu Teilen auch selbstverschuldet: Einige Journalisten zogen zu Foto-Zwecken die Folie vom Display. Das Problem: Es handelt sich dabei nicht um eine Folie, sondern um die oberste Display-Schicht, die offenbar sichtbar ist. Dies führt ebenfalls zu Problemen.

Auch haben die Tester des Portals Verge einen Fremdkörper unter der Displayfalte erfühlt. Ob es sich dabei um ein abgebrochenes Stück des Scharniers handelte, lässt sich nicht feststellen.

Samsung hat auf diese Problematik nun reagiert und verspricht, die Fälle genau zu untersuchen. Dabei ist Eile geboten: Der Marktstart des Galaxy Fold ist in den USA am 26. April, in der Schweiz am 3. Mai.

Tags: Samsung

    Kommentare

    • Wernilein04 18.04.2019, 15.38 Uhr

      Dieses Flatterhandy ist total überflüssig! Leider lässt die Qualität von diversen Samsung-Geräten in den letzten Jahren nach! Samsung sollte besser ein Auge auf die Qualität machen, als Sinnloses auf den Markt zu schmeissen. Aber man wird auch in China fündig

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