News 11.06.2004, 09:00 Uhr

Neue IE-Lücken rufen FBI auf den Plan

Zwei bislang unbekannte Schwachstellen im Internet Explorer sind von einem Adware-Händler missbraucht worden. Er installierte über die Lücken heimlich seine Werbesoftware.
Dies berichtet der Branchendienst Cnet [1]. Das eine Leck ermögliche es einem Angreifer, Code auf dem Computer seines Opfers auszuführen. Die zweite könne dazu ausgenutzt werden, schädliche Programme in einer höheren Sicherheitszone als normal zu starten. In Kombination sind die beiden Schwachstellen besonders gefährlich: Der Besuch einer Website reicht, um eine beliebige Anwendung auf den PC eines Surfers zu laden und danach auszuführen. Eben dies soll ein Adware-Händler [2] getan haben. Er installierte eine Software für Pop-Up-Werbung auf fremden Rechnern. Microsoft hat aus diesem Grund das FBI eingeschaltet. Die Behörde soll Websitebetreiber, welche die Lücken ausnutzen, strafrechtlich verfolgen. Gleichzeitig hat der Softwareriese angekündigt, möglichst schnell einen Patch für das Problem zu veröffentlichen und nicht den nächsten Update-Tag im Juli abzuwarten. Um sich bis dahin vor Angriffen zu schützen, sollten IE-Nutzer nur mit hohen Sicherheitseinstellungen surfen. Eine Anleitung finden Sie im PCtipp-Artikel "Sicher und voll funktionsfähig" [3].



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