Das Galaxy S9 wird ein Power-Phone

von Simon Gröflin 20.11.2017

Riesen-Akku?

Was das Huawei Mate 10 Pro mit einem grossen Akku vormacht, will Samsung wohl nicht einfach so hinnehmen. Bei den Chinesen ist es die Kombination aus einem grossen Akku (4000 mAh) und eine Brise künstliche Intelligenz, dank derer sich der Energieverbrauch mit der Zeit dem Nutzerverhalten anpasst. Obwohl das zu unserem frühen Testzeitpunkt noch nicht wirklich spürbar war, soll sich die Software inzwischen in der finalen Phase stark verbessert haben, was wir zurzeit noch einmal überprüfen.

Was das Mate 10 Pro kann (viel Akku und optimierte Software) wird auch Samsung ohne Zweifel anstreben Was das Mate 10 Pro kann (viel Akku und optimierte Software) wird auch Samsung ohne Zweifel anstreben Zoom© sgr / nmgz

Damit ein grosser Akku überhaupt Platz findet, wäre eine kompaktere Bauweise der Komponenten dringend nötig. Anstelle der bisher genutzten HDI-PCBs (High-Density-Interconnect-Leiterplatten) setzt Samsung gemäss eines Berichts von ETnews möglicherweise auf SLPs (Substrate-like-PCBs), bei denen die Abstände zwischen RAM, CPU & Co. auf 15 Nanometer schrumpfen. 1 Nanometer entspricht einem Millionstel Millimeter, während man sich bei den HDI-PCBs noch im Mikrometer-Bereich befindet. 1 Mikrometer entspricht 1000 Nanometern.

Dafür spricht sogar das jüngste Gerücht von wccftech. Eine Kühllösung über Heatpipes, wie man sie von Notebooks oder Tablets kennt, scheint zudem recht wahrscheinlich, denn Samsungs Galaxy S9 könnte aufgrund seiner starken CPU sogar eine eigene Kühllösung für die volle Power bekommen.

Zwei Kameralinsen im S9 gelten als sehr wahrscheinlich Zwei Kameralinsen im S9 gelten als sehr wahrscheinlich Zoom

Dual-Kamera-System?

Über die Kamera kann man zurzeit nur spekulieren, aber würde es überraschen, wenn das Galaxy S9 dieselbe Technologie des Galaxy Note 8 bereithält? Zumindest der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo von KGI, der auch Apple-Spezifikationen immer sehr genau vorhersagt, glaubt, dass Samsung beim Galaxy S9 auf ein ähnliches System wie beim Note 8 setzen wird. Anzunehmen ist, dass Samsung einfach die Dual-Cam-Technologie des Note 8 adaptiert, indem zwei Sensoren auf die Rückseite wandern. Das zweite Auge dient bei dem Phablet als Teleobjektiv. Die Besonderheit ist der zweifache optische Zoom. Beim Note 8 überzeugte uns zudem die doppelte Bildstabilisation, die demnach auch beim S9 Einzug finden könnte.

Release im Februar 2018?

Gerüchten zufolge wird das Galaxy S9 bereits im Februar 2018 vorgestellt. Man kann also auf den nächsten Mobile World Congress in Barcelona tippen.

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    Kommentare

    • Hippy57 21.11.2017, 06.28 Uhr

      Wenn ich das S9 auch zwei mal pro Tag aufladen muss wie das S8, kann ich darauf verzichten. Dann ist es genau so wenig alltagstauglich wie das S8. Leider weiss ich nicht mal, wie ich mich jetzt wehren muss, da in der Samsung Community keine Hilfe zu erwarten ist, sondern nur Sprüche von Leuten, die sich offensichtlich nur wichtig machen wollen, aber von der Materie nichts verstehen.

    • ha.vic 22.11.2017, 17.16 Uhr

      Ich glaube, gute Tipps sind erst wieder kürzlich publiziert worden. GPS und Bluetooth ausschalten, wenn sie nicht gebraucht werden; alle unnötigen Apps ausmisten und Apps im Hintergrund aufs Minimum beschränken. Display-Helligkeit aufs Nötige reduzieren; auch Fotografieren braucht ziemlich "Saft". GPS ist ein echter Strom-Schlucker.

    • Hippy57 22.11.2017, 18.57 Uhr

      GPS und Bluetooth sind aus. Keine unnötigen Apps runtergeladen. Alles aufs Nötigste reduziert usw. So wie es aussieht, habe ich wohl ein faules Ei erwischt. Es liegt wohl am Gerät. Das S6 hat mit weiss ich wie viel Apps usw super funktioniert. Nach "abhorchen" scheint es so, als ob irgendwas schlecht verlötet sein könnte. Das braucht unter Umständen natürlich dann auch extrem viel Akku. Bin akribisch am austesten. Werde die Ergebnisse natürlich dann auch an Samsung senden. Was kürzlich publi[...]

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