News 17.11.2010, 09:19 Uhr

Stuxnet hatte die Atomindustrie im Visier

Dass es der gefährliche Virus Stuxnet auf Industrieanlagen abgesehen hatte, ist längst bekannt. Jetzt weiss man, dass die Hintermänner die Atomindustrie sabotieren wollten.
Dass es Kriminelle neu auf Industrieanlagen abgesehen haben, liegt daran, dass sich hier mit nur einem Schädling viel Schaden anrichten lässt. Nicht auszudenken, wenn Atomanlagen von einem Virus auf die Probe gestellt werden. Genau das aber soll im Rahmen der Stuxnet-Angriffe passiert sein. Die Kriminellen dahinter haben die Sabotage von Urananreicherungsanlagen im Iran sowie in Finnland geplant. Grundsätzliches Ziel soll eine Qualitätsmanipulation gewesen sein. Zu diesem Ergebnis kamen Experten von Symantec beim Entschlüsseln des Codes.
Nun wird die Frage nach dem Urheber noch interessanter. Ins Visier sind israelische und US-amerikanische Geheimdienste geraten. Wollten Sie iranische Atomanlagen ausschalten? Zudem müssten die Sicherheitskonzepte industrieller Anlagen überdacht werden, warnt Symantec. Gemäss dem Security-Experten kämen viel zu oft ungenügende Systeme zum Einsatz.
Stuxnet war nicht nur für Industrieanlagen gefährlich. Der Wurm machte es sich auch auf Windows-Rechnern bequem. Mehr Infos dazu erfahren Sie in diesem Artikel.
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