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Hitzewelle: So schützen Sie Ihre Geräte

von Florian Bodoky 05.06.2019

4. Desktop-PCs: gelegentlich entstauben

Bei Desktop-Rechnern ist die Gefahr einer Überhitzung in der Regel geringer, weil im Innern meist mehrere Lüfter und CPU-Kühler für optimalen Wärmeabfluss sorgen. Eher überhitzen können ältere PCs, etwa wenn sich über die Jahre hinweg Schmutz und Staub im Netzteil oder in den Gehäuselüftern ablagern. Dagegen hilft eine einfache Präventionsmassnahme: Es empfiehlt sich, einmal im Jahr den PC komplett vom Strom zu trennen und das Gehäuse zu öffnen. Die verstaubten Stellen (insbesondere Netzteil und Gehäuselüfter) sollte man vorsichtig mit einem Staubsauger auf niedrigster Drehzahl entstauben.

Vorsicht: Das Staubsaugerrohr sollte auf keinen Fall mit der Hardware in Berührung kommen. Grund: Allfällige statische Entladungen führen im dümmsten Fall zum sicheren Tod der einen oder anderen Komponente. Die Temperatur des PCs kann man gelegentlich bei jedem Systemstart im BIOS oder über ein Tool wie CrystalDiskInfo überwachen.

5. Backup-Aufgaben auf später verschieben

Bei Festplatten ist auf Datenblättern immer von verträglichen Maximaltemperaturen von bis zu 55 Grad Celsius die Rede: Auch den Festplatten (z.B. im NAS-Betrieb) macht jedoch eine Dauerbeanspruchung unter hohen Temperaturen zu schaffen. Obwohl in modernen NAS-Systemen immer bessere Lüftungen integriert sind, sollte man aufwendige Backups besser auf einen hitzefreien Tag verlegen – oder auf die kühleren Nachtstunden.

6. Was tun bei Überhitzung?

Zeigt ein Gerät eine Überhitzungswarnung an, schalten Sie das Smartphone oder Tablet umgehend aus, legen es an einen möglichst kühlen Ort und entfernen Sie, sofern möglich, auch den Akku. Warten Sie vor einer Neuinbetriebnahme besser ein paar Minuten länger. Das Gerät sollte vollständig abgekühlt sein.

Zusatztipp: sich in Geduld üben

Die Wahrscheinlichkeit, dass der PC oder das Smartphone wegen der Hitze weniger schnell laufen, ist unwahrscheinlich. Aber es wird Ihnen sehr viel länger vorkommen. 

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