Firmenlink

ESET

 

HP-Tintenabo: Druckerpatronen werden nach Kündigung gesperrt

Mit «Instant Ink» können HP-Kunden monatlich eine festgelegte Seitenzahl zum Fixpreis drucken. Kündigt man sein Tintenabo, werden angebrauchte Druckerpatronen von HP gesperrt.

von Luca Perler 22.01.2020

Bereits seit längerer Zeit bietet HP den Service «Instant Ink» an. Kundinnen und Kunden des Unternehmens erhalten damit die Möglichkeit, eine festgelegte monatliche Seitenzahl zum Fixpreis zu bedrucken – egal ob in Farbe oder in Schwarz-Weiss. Die Anzahl bedruckbarer Seiten wird in einem Abo-Vertrag definiert. Die Optionen reichen von einem Plan fürs gelegentliche Drucken (50 Seiten pro Monat) bis zu einem Abo für den Büroalltag (700 Seiten pro Monat). Um den Dienst zu nutzen, braucht man lediglich einen «Instant Ink»-kompatiblen Drucker.

Wie der HP-Sprecher Heiko Witzke gegenüber «Golem.de» erklärte, bezahlen Kunden im Rahmen des Abo-Modells pro ausgedruckte Seite. Die Tintenpatronen blieben dabei jedoch Eigentum des Anbieters.

Das Online-Portal stiess in den Nutzungsbedingungen von «Instant Ink» in Deutschland denn auch auf folgende Antwort auf die Frage, ob die durch das Abo zur Verfügung gestellten Druckerpatronen auch nach der Kündigung verwendet werden dürfen: «Ab dem Zeitpunkt, ab dem Sie die ersten Druckerpatronen einsetzen, die Sie mit Ihrem HP Instant Ink Begrüssungspaket erhalten haben, werden diese als HP Instant Ink Druckerpatronen betrachtet.»

Dem Anbieter zufolge sind diese «nach Ablauf des aktuellen Abrechnungszeitraums in Ihrem Drucker nicht mehr verwendbar». Wer also sein «Instant Ink»-Abo kündigt, muss die Druckerpatronen anschliessend – auch wenn sie noch nicht leer sind – mit solchen aus dem Handel ersetzen.

Das HP-Tintenabo «Instant Ink» ist nebst der Schweiz und Deutschland unter anderem auch in Frankreich, UK, oder auch Österreich verfügbar.


    Kommentare

    • karnickel 25.01.2020, 09.42 Uhr

      Jetzt könnte man HP natürlich noch fragen, was genau mit diesen "abgebrauchten" Patronen geschieht. Nimmt HP sie gegen "Porto vom Empfänger bezahlt" zurück? Weil, in den Elektroschrott gehören sie auch nicht - sind ja noch nicht "Schrott". Von der Antwort wird es dann abhängen ob es ein Fall für Greta Thunberg wird. ^^

    weitere Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.