Intel: Nächste Chips sollen «immun» gegen Meltdown und Spectre sein

Für Intel wurde es in den letzten Wochen recht ungemütlich. Gegenüber Investoren und Analysten verspricht Intel nun einen vollständigen Fix in den kommenden Prozessoren.

von Simon Gröflin 30.01.2018

Nach Bekanntwerden der Prozessorlücken Meltdown und Spectre hatte Intel schon in den letzten Wochen mit zahlreichen Patches und neuen Fehlern zu kämpfen. Ein Team von Forschern ist vor einigen Monaten auf Schwachstellen in der Hardware-Architektur von CPUs gestossen, von denen mit grosser Wahrscheinlichkeit ziemlich alle Prozessoren betroffen sind, aber grösstenteils schon erste Schutzmechanismen auf Betriebssystemebene greifen. 

Intel-CEO Brian Krzanich stellt Chip-Überarbeitungen in Aussicht (Bild: Krzanich am IDF14) Intel-CEO Brian Krzanich stellt Chip-Überarbeitungen in Aussicht (Bild: Krzanich am IDF14) Zoom© sgr / IDG

Veränderungen auf Siliziumbasis

Intel-CEO Brian Krzanich sagte an einer Telefonkonferenz anlässlich der Quartalsergebnisse gegenüber Analysten und Investoren nun, dass es noch viel zu tun gäbe, und dass man rund um die Uhr mit Kunden und Partnern an den Lösungen arbeite. Im gleichen Atemzug stellte der Intel-Chef in Aussicht, dass die nächste Prozessorreihe, die noch in diesem Jahr fabriziert werde, Veränderungen am Silizium beinhalte. Dadurch solle die neue Generation «immun» gegen Meltdown und Spectre sein.

Krzanich betonte laut Venturebeat: «Wir stehen dieser Aufgabe sehr entschlossen gegenüber und sind zuversichtlich, dass wir dieser Herausforderung gewachsen sind.»

Tags: Prozessor

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