Firmenlink

ESET

 

Intels «3D XPoint»-Speichertechnik bringt vierfachen Durchsatz

Intel zeigt mehr Leistungsdetails zu seinen «Optane»-SSD. Die neue «Crosspoint»-Technologie soll auch den Durchsatz bei RAM-Riegeln revolutionieren.

von Simon Gröflin 30.10.2015

An der Oracle OpenWorld 2015 hat Intel mehr Leistungsdetails zu seiner neuen Speichertechnik 3D XPoint vorgeführt. Das Flash-Zellen-Konstrukt, das ohne Transistoren auskommt, basiert auf einer erweiterten dreidimensionalen Struktur aus mehreren Säulen. Die Technologie, die um den Faktor 1000 (!) effektiver sein soll, hat Intel im August an seinem jährlichen Entwicklerforum erstmals erwähnt.

Das «3D XPoint»-Konzept Das «3D XPoint»-Konzept Zoom

Als Vergleich wurde eine Server-SSD (P3700) herbeigezogen. Gemessen wurden Befehle pro Sekunde (IOPS) und Latenz. Beide PCI-Express-SSD-Laufwerke wurden über das NVMe-Protokoll angesprochen. Im Test schaffte das «Optane»-Laufwerk mit «3D XPoint» gleich die vierfache IOPS-Leistung. Die Latenz war dabei ums Sechsfache reduziert.

Eine gewöhnliche NVMe-SSD und rechts eine Crosspoint-SSD im Performance-Vergleich (Grafik von Intel) Eine gewöhnliche NVMe-SSD und rechts eine Crosspoint-SSD im Performance-Vergleich (Grafik von Intel) Zoom

Den nicht flüchtigen «Crosspoint»-Speicher will Intel auch auf DDR4-RAM-Riegel bringen, um die Performance zwischen Arbeits- und Festspeicher drastisch anzukurbeln. Der Intel-CEO Brian Krzanich hielt bereits ein Mustermodul in den Händen. Zu ersten SSDs mit der neuen Technik wiederholte sich Intels Boss erneut: Die Chipschmiede glaubt daran, schon im nächsten Jahr entsprechende Laufwerke in den Handel zu bringen. Erste DDR4-Testsamples will man noch in diesem Jahr anbieten können. Mehr technische Details oder einen genauen Zeitplan nannte Intel nicht.

Tags: Intel

    Kommentare

    Keine Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.