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iPhone-Antennen mit neuem Material

Die für dieses Jahr erwarteten iPhone-Modelle sollen über Antennen aus einem Material verfügen, das bei gleicher Sendeleistung günstiger in der Herstellung ist.

von Jens Stark 15.05.2019

Apple plant offensichtlich, den meisten für Ende 2019/Anfang 2020 geplanten iPhones Antennen mit einem neuen Material zu verpassen. Statt des Materials aus einem Flüssigkristallpolymer (Liquid Crystal Polymer; LCP) will man offenbar auf modifizierte Polyimide (modified-PI; MPI) setzen. Dies wollen zumindest die Untersuchungen des normalerweise gut informierten Industrieanalysten Ming-Chi Kuo belegen, die der Onlinesite «MacRumors» eigenen Angaben zufolge vorliegen. LCP wird derzeit für die Antennen des iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR verwendet.

So könnte das für Ende 2019 erwartete iPhone gemäss OnLeaks aussehen So könnte das für Ende 2019 erwartete iPhone gemäss OnLeaks aussehen Zoom© Onleaks

LCP beeinträchtigt gemäss Kuo die Sende- sowie Empfangsleistung der bisherigen Antennen und erschwert die Produktion. Antennen auf MPI-Basis seien mindestens so leistungsfähig wie ihre Kolleginnen aus LCP, aber wesentlich einfacher und billiger herzustellen, heisst es.

Die Verwendung von MPI in den diesjährigen iPhones ist laut Kuo für Apple so gut wie ausgemacht. Die für 2020 erwarteten iPhones mit 5G-Unterstützung dürften dagegen wieder auf LCP-Antennen setzen. Bis dann könnten nämlich die Produktionsprobleme behoben worden sein, mutmasst der Apple-Experte.

Tags: Apple

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