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Lancom veröffentlicht zwei neue Access Points mit Wi-Fi 6

Der Netzwerkspezialist Lancom bringt zwei neue Access Points, die den neuen Standard Wi-Fi 6 unterstützen. Dieser ermöglicht unter anderem niedrige Latenzzeiten und mehr Durchsatz pro WLAN-Client.

von Waltraud Ritzer 07.02.2020
Lancom  LX-6400 Lancom LX-6400 Zoom Mit den beiden Access Points LX-6400 und LX-6402 bringt Lancom erste Geräte mit Wi-Fi 6 auf den Markt. Die Modelle ermöglichen laut Hersteller deutlich reduzierte Latenzzeiten und bis zu 25 Prozent mehr Durchsatz pro WLAN-Client und eignen sich damit vor allem für Hochleistungs-WLANs und Netze mit hoher Endgeräte-Dichte, beispielsweise in Arenen oder Einkaufszentren.

Die neuen Wi-Fi 6 Access Points verfügen über je zwei integrierte IEEE 802.11ax-Funkmodule für den parallelen Betrieb in 2,4 und 5-GHz und bieten 4x4 Multi-User MIMO (MU-MIMO) im Up- und Downlink für die gleichzeitige Ansteuerung einer hohen Zahl von Clients. Die Modelle beherrschen Kanalbandbreiten von 20, 40 und 80 MHz (mit 4 Streams) sowie 160 MHz (mit 2 Streams). Endgeräte mit zwei Antennen, die den Empfang von 160 MHz unterstützen, profitieren damit von starken Datenraten bis zu 2400 MBit/s im 5 GHz-Frequenzband. Dank der parallel nutzbaren 1.150 Mbit/s im 2,4 Ghz-Band (unterstützte Kanalbandbreiten 20 und 40 MHz mit 4 Streams) ergibt sich ein Gesamtdurchsatz von 3550 Mbit/s im 802.11ax-Standard. Im 5 GHz-Band werden bis zu 16 überlappungsfreie Kanäle unterstützt, verbunden mit automatischer DFS-Kanalwahl.

Unterschiede im Antennendesign

Die Modelle unterscheiden sich im Antennendesign. Der LANCOM LX-6400 verfügt über acht dezent ins Gehäuse integrierte 180 Grad-Sektorantennen, beim LANCOM LX-6402 hingegen sind vier externe Dual-Band-Rundstrahler-Antennen vorhanden. Diese lassen sich nach Bedarf gegen Sektor-Antennen austauschen. Beide Modelle verfügen über einen 2,5 Gigabit Ethernet-PoE-Port (IEEE 802.3at bis 30 Watt) sowie einen Gigabit Ethernet-Port.

Die APs unterstützen sowohl WPA3-Personal-Verschlüsselung als auch IEEE 802.1X (WPA3-Enterprise), wobei auch die Vorgänger-Varianten WPA2-Personal und WPA2-Enterprise weiterhin konfigurierbar sind. Zudem unterstützen die Access Points Virtualisierungsfunktionen wie Multi-SSID und VLAN. Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über PoE (IEEE 802.3at) oder ein Netzteil. Wie alle Lancom-Produkte können die Geräte über die Lancom Management Cloud verwaltet werden. Ab April 2020 wird zudem das Management über WLAN-Controller unterstützt.

Tags: Router

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