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Laptop-Verbot auf Flügen in die USA noch nicht vom Tisch

Laptops im Handgepäck sollen auf Flügen aus Europa in die USA weiterhin erlaubt sein. Das zuständige US-Ministerium betont aber, dass ein mögliches Verbot noch nicht vom Tisch sei.

von Simon Gröflin 01.06.2017

Die Vereinigten Staaten wollen für Europäer vorerst kein Laptop-Verbot im Handgepäck verhängen, wie aus einem Bericht von Politico hervorgeht. Zuvor hatten Äusserungen der US-Behörden für Verwirrung versorgt. Medien beriefen sich auf ein Telefongespräch zwischen John Kelly von der US-Heimatschutzbehörde und dem zuständigen EU-Kommissär Dimitris Avramopoulos. Kelly habe betont, die Sicherheitsvorschriften beim Flughandgepäck zu verschärfen. Allerdings dauerte es ein paar Tage, bis die US-Behörde offiziell Stellung bezog. «Kein Bann», dementierte ein Kommissionsbeauftragter von Europa nun die vorausgegangenen Berichte nach einer Telefonkonfrenz mit John Kelly und zwei weiteren Vertretern aus Europa: Beide Parteien seien sich jedoch darin einig, die technische Sicherheitsdiskussion im Flugverkehr zu intensivieren. 

Laptop-Verbot für weitere Länder noch nicht vom Tisch

Die US-Regierung hat bereits Passagieren von zehn Flughäfen aus muslimischen Ländern verboten, grössere elektronische Geräte wie Notebooks und Tablets an Bord mitzunehmen, darunter fallen auch Flüge aus den Arabischen Emiraten, Qatar und der Türkei. Amerikanische Terrorexperten fürchten sich vor Sprengstoffanschlägen mit elektronischen Geräten. Geheimdienstinformationen zufolge hätten Terroristen bereits Methoden gefunden, Sprengsätze in Laptops unterzubringen. In der Stellungnahme liess aber der US-Minister verlauten, dass die Ausweitung des Verbots noch nicht vom Tisch sei.


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