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Lenovos VR-fähige Stuben-PCs sind erfrischend

Lenovo hat an der Gamescom 2016 einen leistungsstarken PC-Würfel mit Tragegriff und einen All-in-One mit einer Desktop-GTX-1080 vorgestellt.

von Simon Gröflin 18.08.2016

Das Wort «VR ready» fiel an der Gamescom 2016 mehr als einmal, als sei «VR» ein neues Marketingschlagwort unter den PC-Herstellern. In Form eines Stubenrechners mit 4K-Muskeln hat Lenovo mit dem IdeaCentre Y710 Cube jedoch ein auffälliges Produkt in petto. Der PC im kleinen Tower-Gehäuse kommt mit einem Core i7 der sechsten Generation und einer GTX 1080 von Nvidia. Ausserdem bringt der chinesische PC-Fertiger einen neuen All-in-One-Rechner auf den Markt, den man rückseitig gleich mit einer auswechselbaren Nvidia GTX 1080 im Desktop-Format bestückt hat.

Lenovos IdeaCentre Y710 Cube soll dem Gamer von morgen VR und 4K in die Stube bringen und sich gleichermassen als treuer LAN-Party-Gefährte eignen Lenovos IdeaCentre Y710 Cube soll dem Gamer von morgen VR und 4K in die Stube bringen und sich gleichermassen als treuer LAN-Party-Gefährte eignen Zoom© sgr / PCtipp

Etwas schwer trotz des dichten Volumens

Lenovo sagte uns, dass kein speziell angepasstes Motherboard im Micro-Tower des IdeaCentre Y710 Cube zum Einsatz komme. Dank Tragegriff lässt er sich besonders einfach zu LAN-Partys transportieren. Mit einem Gewicht von 7,4 kg fühlt sich der Cube, wohl auch wegen der CPU-Wasserkühlung, trotzdem ein wenig schwer an. Ein Blick ins Innere bestätigt eine platzsparende und gut zugängliche Anordnung mit einem Volumen von angeblich «nur» 31 Litern. Das entspricht ungefähr den maximalen Volumina kleiner Small-Form-Factor-PCs. Die dachziegelartigen Gehäuseöffnungen sollen optimal zur guten Luftzirkulation beitragen.

Für ausreichende Luftzirkulation ist bei Lenovos «Cube-PC» gesorgt Für ausreichende Luftzirkulation ist bei Lenovos «Cube-PC» gesorgt Zoom© sgr / PCtipp

Ready zum Spielen, aber mit wenig Speicher

Ein kleines Extra: Sogar ein Xbox-Wireless-Receiver ist unten am Gehäuse integriert, um gleich mit einem Xbox-Wireless-Controller draufloszocken zu können. Wenig verständlich ist für uns, warum es den PC ab Bestellung nur mit bis zu 256-GB-SSD- und bis 2-TB-HDD-Speicher gibt. Gerade VR-Neulinge dürften bei ihren ersten Erkundungstouren geneigt sein, viele Inhalte auszuprobieren, weil die wirklich guten Titel mit mehrstündigen Spielerlebnissen erst so langsam kommen. Selbst ein Early Access Game wie Raw Data im SteamVR-Laden kann da schnell 10 GB oder mehr belegen.

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