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Nvidia GeForce GTX 1080 Ti – schneller und günstiger als Titan X für 699 US-Dollar

35 Prozent schneller als die GeForce GTX 1080: Nvidia ist mit der Vorstellung der lang ersehnten GTX 1080 Ti eine Überraschung gelungen.

von Simon Gröflin 01.03.2017

An der Games Developer Conference (GDC) in San Francisco hat Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang mit der Nvidia GeForce GTX 1080 Ti die «weltweit schnellste Gaming-GPU» vorgestellt, wie das Unternehmen den Event im Blog Revue passieren lässt. Die Karte soll ab dem 6. März erhältlich sein. Eine Überraschung gibt es beim Preis: Dieser liegt bei rund 700 US-Dollar, während die GTX Titan X, die bisher leistungsstärkste Gamer-Karte von Nvidia, mit 1100 Franken zu Buche schlägt.

Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang stellte die neue GTX 1080 Ti an der GDC vor Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang stellte die neue GTX 1080 Ti an der GDC vor Zoom© Nvidia

35 Prozent mehr Leistung

«Es ist Zeit für etwas Neues – etwas, das 35 Prozent schneller ist als die Titan X», schwärmte der Nvidia-Chef angeblich vor den über 500 Gamern und Journalisten. Man soll sie doch gleich die «ultimative GeForce» nennen, sagte Huang. Dank 35 Prozent Leistungsschub soll die Karte gegenüber dem Vorgänger bestens auf 4K-Gaming und VR-Erlebnisse getrimmt sein. Mit der Pascal-Architektur stemmt die GTX 1080 Ti mit 3584 Cuda-Cores gleich viele Rechenkerne wie die Titan X. Den Boost-Takt hat Nvidia aber nach oben geschraubt. Dieser soll bis zu 1,6 GHz erreichen (das Referenzmodell der GTX Titan schafft ca. 1,19 GHz).

Die GTX 1080 Ti soll nächste Woche auf den Markt kommen Die GTX 1080 Ti soll nächste Woche auf den Markt kommen Zoom© Nvidia

Energieverbrauch

Die Gesamtrechenleistung beziffert Nvidia mit 11,5 Teraflops (die GTX 1080 bietet 9 Teraflops, die Titan X vermag 11 Teraflops zu leisten). In einer Demo wurde die GTX 1080 Ti unter Last nur 66 Grad heiss. Der RAM-Speicher der Karte fällt mit 11 GB Kapazität, 5500-MHz-Taktung und 352-Bit-Schnittstelle ebenfalls schneller und grösser aus bei einer GTX 1080. Letzteres dürfte speziell bei VR-Anwendungen mit hoher Pixellast auf zwei Bildbereichen Sinn ergeben.

Da muss aber auch ein ordentliches Netzteil her: Nvidia nennt einen Energiehunger von mindestens 250 Watt. Die Stromversorgung erfolgt über einen 6-Pin- und einen 8-Pin-Anschluss. Anschlussseitig verzichtet die Grafikkartenschmiede diesmal auf DVI und älteres Zeug. Man erhält aber je nach Ausführung der Hardware-Partner bis zu drei DisplayPort-Anschlüsse und einen HDMI-Port.

Die GTX 1080 Ti soll ab nächster Woche erhältlich sein. Für die europäischen Märkte sind noch keine Preise angekündigt worden. Auf jeden Fall ist mit Preisstürzen bei anderen Modellen zu rechnen.


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