Öffentliche Ladestationen sind ein Risiko

Aufgepasst an öffentlichen Smartphone-Ladestationen: Über USB-Stecker und -Netzteile können Viren auf das Telefon gelangen oder Daten geklaut werden.

von dpa, fby 12.11.2018

Es gibt sie in Fernzügen, Linienbussen, Cafés oder an Flughäfen: Öffentlich zugängliche USB-Stecker sollen leeren Smartphone-Akkus neue Energie spenden. Doch die Nutzung ist nicht ohne Risiken.Hackern sei es bereits gelungen, über manipulierte USB-Stecker und -Netzteile Daten aus Mobilgeräten zu ziehen oder schädliche Software auf ihnen zu installieren, erklärt der deutsche Branchenverband Bitkom. Abhilfe kann ein USB-Kabel oder Zwischenstecker schaffen, der nur Strom, aber keine Daten durchleitet.

Neuere Smartphones fragen beim Anschluss an einen USB-Port ab, ob neben dem Strom auch Daten über den Anschluss übertragen werden sollen. Im Zweifelsfall wählen Nutzer hier nur den Ladestrom aus. Der sicherste Weg ist das eigene Ladegerät an einer normalen Steckdose.

Malware auf Smartphones ist häufiger als man denkt: Mehr als jeder dritte Smartphone-Nutzer (35 Prozent) wurde, laut einer repräsentativen Bitkom-Umfrage, in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von bösartiger Software. Befragt wurden mehr als 1000 deutsche Internetnutzer ab 16 Jahren in Telefoninterviews.

Tags: Malware

    Kommentare

    • Solus72 13.11.2018, 08.58 Uhr

      Und wie sieht es aus, wenn das Gerät beim Ladevorgang ausgeschaltet ist? Dann können doch keine Daten abgesaugt werden, oder? Wenn ich ein Gerät an einer öffentlichen Ladestation aufladen würde, gehört es für mein Empfinden, dass das Gerät beim Laden komplett ausgeschaltet ist. Alles andere ist doch verantwortungslos...

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