Firmenlink

ESET

 

Opera-Update Reborn 3 verspricht mehr Datenschutz

Opera wird fit für das Web 3.0 gemacht. Der Browser erhält unter anderem verbesserte Unterstützung für Blockchain-basierte Anwendungen.

von Alexandra Lindner 10.04.2019
Reborn 3 ist der Codename des neuen Opera Reborn 3 ist der Codename des neuen Opera Zoom Der Webbrowser Opera geht mit neuem Update an den Start. Reborn 3, wie der Codename der neuen Version 60.0 lautet, soll den Nutzern vor allem als Werkzeug für das sogenannte Web 3.0 dienen.

Mit Web 3.0 bezeichnen die Norweger die neue Art des Internets. Also jene, die sich mit Blockchain-basierten Finanzgeschäften, Crypto Wallets und dergleichen befasst. Das bereits seit einiger Zeit in Opera integrierte VPN soll zusammen mit diesen Technologien für die Sicherheit und den Schutz der Privatsphäre sorgen, so der Anbieter.

Blockchain-Technologien geben den Anwendern die Kontrolle zurück, so Krystian Kolondra, EVP bei Opera, Head of Browser. «Sie können Zahlungen sicher unterzeichnen und sich gegenüber Internetseiten identifizieren, ohne zu viele private Daten preiszugeben.»

Crypto Wallet auch am Desktop

Neu in Version 60.0 ist vor allem, dass die bereits vergangenes Jahr in Opera für Android integrierte Crypto Wallet nun auch in den Desktop-Browser einzieht. Um dieses Feature am Desktop zu nutzen, ist jedoch ein Android-Gerät erforderlich. Die beiden Browser werden bei einer Transaktion oder einem Identifikationsvorgang miteinander synchronisiert. Der Wallet-Schlüssel verbleibt dabei ausschliesslich auf dem mobilen Gerät. Für jede Aktion mit der Wallet erscheint eine Benachrichtigung auf dem Smartphone. Diese muss dann mit der Gesichtserkennung, per Fingerabdruck oder dergleichen bestätigt werden. Das Feature steht derzeit nur Android-Nutzern zur Verfügung. Eine iOS-Variante soll aber laut Opera schon in Kürze veröffentlicht werden.

Mit Reborn 3 bekommt Opera ausserdem ein neues Design. So wurden unter anderem sichtbare Trennlinien entfernt. Geöffnete Fenster integrieren sich mit weichen Kanten in den Hintergrund. Damit soll der Inhalt besser in den Fokus gerückt werden, so die Norweger. Ferner haben die Nutzer die Möglichkeit, mit wenigen Klicks zwischen einem hellen und einem dunklen Modus zu wechseln.



    Kommentare

    Keine Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.