Samsung Galaxy A5 und A3 im ersten Test

Die schicke A-Serie von Samsung kommt am 3. Februar auf den Markt. Die Preise liegen bei 349 und 449 Franken. Wir waren mit Samsung auf Tuchfühlung.

von Simon Gröflin 26.01.2017

Nach dem Debakel mit dem Galaxy Note 7 haben die Südkoreaner mit der Samsung-Galaxy-A-Serie gleich zwei neue Mittelklasse-Handys am Start. PCtipp konnte sich heute vor Ort bei Samsung einen Ersteindruck verschaffen.  

Kurz notiert: Das Galaxy A3 für 349 Franken ist 4,7 Zoll gross und beherbergt einen Achtkernprozessor mit 1,6 GHz und 2 GB RAM. Der kleinere Bruder verfügt ebenfalls über ein Super-Amoled-Panel, jedoch nur mit 1280 x 720 Pixeln. Bei den Kameras gibt es einen 13-Mpx- und einen 8-Mpx-Sensor. Beiden Modellen gemein ist der Fingerabdruckscanner und die IP-68-Zertifizierung. Dank Letzterer kann man die Telefone auch eine halbe Stunde lang unter Wasser bedienen (wir habens ausprobiert: siehe Bilderstrecke unten). Auf die Schnellladetechnik «QuickCharge» via USB-C muss man gegenüber dem A5 aber verzichten.

Das Galaxy A5 mit dem 5,2 Zoll grossen Full-HD-Bildschirm für 449 Franken hingegen richtet sich stärker an Fotofanatiker. Dessen Kameras weisen beide eine Auflösung von je 16 Megapixeln auf, als Prozessor kommt ebenfalls ein Achtkerner zum Einsatz (mit einer Taktung von 1,9 GHz). Sogar 3 GB RAM stehen der hauseigenen Exynos-CPU zur Seite. Wer Android Nougat erwartet, wird enttäuscht, doch das dürfte die wenigsten kümmern – noch immer steht Android 7.0 für das Galaxy S7 auf der Warteliste.

Ein Galaxy A7, das sich vom A5 durch den 5,7-Zoll-Bildschirm und den mit 3600 mAh etwas grösseren Akku unterscheidet, ist laut Samsung Schweiz nicht für Europa vorgesehen.

Ersteindruck

Positiv: Samsung hat die A-Klasse vom Vorjahr um einige Premium-Elemente der Galaxy-S-Serie angereichert. Die Kanten sind beim Kunststoffgehäuse ein wenig abgerundet, während der Metallrahmen den Telefonen eine edle Optik verleiht. Die Full-HD-Anzeige des A5 ist ausreichend und wartet mit kräftigen und hellen Farben auf. Die Kamera des Galaxy A5 mit den 16 Megapixeln lieferte beim Probeknipsen scharfe Konturen und knackige Farben, auch bei dunklem Licht. Bei den Front-Kameras haben wir noch ein paar Fragezeichen, weil es bei der Fokussierung zu merklichen Verzögerungen kam. Überprüfen müssen wir im Langtest noch die Akkulaufzeit: Langen Atem verspricht beim Galaxy A5 ein 3000-mAh-Akku, beim Galaxy A3 sind es 2350 mAh. Top finden wir: Sogar den MicroSD-Kartenslot hat Samsung nicht weggelassen. Der interne Speicher von 32 GB lässt sich problemlos auf 256 GB aufstocken.

Fazit

Bei der Verarbeitung, Geschwindigkeit und den Kamerafunktionen überzeugt uns die Galaxy-A-Reihe von Samsung. Preislich drängt sich allerdings die Frage auf, ob man ein Galaxy A5 und A3 noch in der Mittelklasse ansiedeln kann. Man kriegt inzwischen auch ein Galaxy S7 mit 32 GB Speicher für knapp 500 Franken. Für Gear VR ist das Galaxy A5 übrigens nicht ausgelegt. Ein ausfürhlicher Test folgt in Kürze.


    Kommentare

    • trendscout 27.01.2017, 10.58 Uhr

      249.00 oder 349.00 für das A3, das ist hier die Frage...

    • Simon Gröflin 27.01.2017, 17.35 Uhr

      Danke für den Hinweis! Gemäss Samsung Schweiz: 349 Franken. Ist korrigiert. Da war leider ein Fehler im Lead. Herzlich, Simon

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