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Sen.se Mother: Vernetzte Sensoren kontrollieren Katze und Kühlschrank

Ob nun Ihre Katze rausgeht, der Kühlschrank nicht mehr kühlt oder die Pflanze zu wenig Wasser hat: Mother weiss über alles Bescheid.

von Simon Gröflin 18.11.2014 (Letztes Update: 18.11.2014)
Mutter überwacht mit vier Sensoren Mutter überwacht mit vier Sensoren Zoom Das Internet der Dinge kann auch putzig sein. Eine am Router anschliessbare Mutterfigur und ihre vier Sensoren benachrichtigen jederzeit, wenn es der Pflanze nicht gut geht oder die Katze das Haus verlassen hat. Was das französische Unternehmen Sense letztes Jahr an der CES in Las Vegas gezeigt hat, wird bereits Realität: Mother heisst das Produkt und kommt mit vier Sensortäfelchen, sogenannten Motion Cookies, die mit Temperatur- und Beschleunigungssensoren ausgestattet sind. Man wählt einfach das Objekt, das man beobachten will, und platziert dort einen Cookie. Die Sensoren kommunizieren drahtlos mit der Mother-Figur.

Einsatzszenarien

Mithife von Mother sind ganz verschiedene Erfassungsobjekte denkbar: von der streunenden Katze, vom potenziellen Diebstahlobjekt bis hin zur Eiertemperatur im Kühlschrank. Mother kann den Anwender per SMS oder E-Mail über Ereignisse benachrichtigen. Wenn die Temperatur im Kühlschrank zu niedrig ist, kann Mother auch mit ihren RGB-LEDs in Augen und Mund Alarm schlagen. Darüber hinaus stehen für Android, iOS und Windows Phone etwa 14 Apps zur Verfügung.

Dank Apps und Mother werden sogar interfamiliäre Zähneputz-Contests möglich Dank Apps und Mother werden sogar interfamiliäre Zähneputz-Contests möglich Zoom© Sen.se

So registriert Mother beispielsweise Ihren Kaffeekonsum, die Schlafqualität oder das Zähneputzen und fasst die Sachverhalte als Statistiken und Tipps zusammen.

Mit WLAN-Reichweite vergleichbar

Die Distanz der Cookies zur Mother sei etwa mit WLAN-Reichweite vergleichbar. Die austauschbaren Lithiumbatterien der Cookies halten etwa ein Jahr durch, Mother selbst bezieht den Strom aus der Steckdose.

Und nein - es war kein Japaner, der Mother erschaffen hat. Ausgedacht hat sich das Mother-System der libanesische Tüftler Rafi Haladjian, der 2006 angeblich schon den WLAN-Hasen Nabaztag erschaffen hat.

Mother ist seit Mitte November auf Brack.ch erhältlich. Im Lieferumfang befinden sich nebst Mother vier «Cookie»-Sensoren und eine Schnellstartanleitung. Das Starterpaket kostet 369 Franken, ein Erweiterungsset mit vier weiteren «Cookie»-Sensoren ist für 199 Franken zu haben.

  • Sen.se Mother

    Details:
    Internet-der-Dinge-System, inkl 4 Cookie-Sensoren, Schrittzähler, Temperaturmessung, Schlafphasenwecker, Pflanzenüberwachung, Sprache: Englisch; Apps für Android, iOS und Windows Phone
    Strassenpreis:
    Fr. 369.-
    Info:
    sen.se/store/mother

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