Auch Orange reduziert Roaming-Gebühren für Europa

Nach der Ankündigung der Inklusiv-Roaming-Abos durch Swisscom setzt auch Orange den Konkurrenten eine Offensive bei den Roaming-Gebühren entgegen.

von AWP 06.03.2015

Orange antwortet auf die im vergangenen Monat von Swisscom und Sunrise lancierte Offensive bei den Roaming-Gebühren. Ab nächstem Dienstag senkt Orange die Gesprächstarife bei der Option «Go Europe».

Für 5 Franken im Monat können sämtliche Orange-Kunden die Option «Go Europe» buchen und in Europa zum halbierten Tarif von 20 Rappen telefonieren. SMS kosten mit dieser Option gemäss einer Mitteilung am Donnerstag noch 15 Rappen. Zudem sind 10 MB Daten inbegriffen.

Weiter führt Orange ebenfalls ab kommendem Dienstag eine neue einheitliche Europazone für Auslandsanrufe und Roaming ein. Deswegen sinken laut Mitteilung die Tarife in über zehn osteuropäischen Ländern sowie der Türkei.

Mitte Februar hatte der Branchenführer Swisscom bereits angekündigt, Pauschalabonnements auf die EU auszudehnen. Sunrise hatte in der gleichen Woche ein neues Roaming-Angebot eingeführt.

Orange selbst hatte im September eine Roaming-Flatrate eingeführt, die unlimitierte Telefonie und SMS beinhaltet. Die aktuelle Preissenkung sei vor allem für jene Kunden bestimmt, die ihr Natel nur ab und zu im Ausland brauchten, hiess es in der Mitteilung.

Tags: Orange

    Kommentare

    • rrx007 06.03.2015, 15.22 Uhr

      Die Reduktion des Roaming Tarifes hat kuriose folgen... Da der Orange Standardtarif für Inlandtelefongespräche CHF 0.40 / pro Minute ist, kann man jetzt unter Umständen günstiger telefonieren, wenn man sich in ein ausländisches Netz einloggt und in die Schweiz anruft (CHF 0.20 / pro Minute).

    • leedda 09.03.2015, 11.22 Uhr

      Das ist einfach typisch Telekom Unternehmen. Man nutzt den Ärger um die überteuerten Roaming Gebühren aus um rasch billiges Marketing zu betreiben. Effektiv verbirgt sich dahinter aber nur eine Mogelpackung. Das bischen günstiger telefonieren und sms interessiert doch keinen, da ist es nicht mal schlimm wenn man etwas mehr zahlt. Ausgelassen wird aber das wo wirklich schamlos abkassiert wird, dem internet Zugang. In den Ferien ist es immer das selbe Dillemma. -Kein Navi im Handy, weil di[...]

    • Nebuk 09.03.2015, 12.06 Uhr

      -Kein Navi im Handy, weil die Karten nicht nachladen -Kein Abrufen der eigenen E-Mails -Kein Nachschlagen im Web um Informationen über Reiseziele zu finden -In Notfällen keine möglichkeit online zu arbeiten Ich bin auch der Meinung dass beim Internet mehr als nur bisschen abgezockt wird. Nicht nur im Ausland! Navi gibts gratis von Microsoft/Nokia Here Maps mit integriertem Navi. https://www.here.com/download/?lang=de-DE Beim Rest bietet sich eine lokale PrePaid Karte an. Diese sind[...]

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