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Einmal blinzeln: MasterCard vereinfacht Onlineshopping

Das Kreditkartenunternehmen MasterCard hat den «Identity Check» vorgestellt. Damit soll der Bezahlvorgang im Onlinehandel bei gleich bleibendem Identitätsschutz vereinfacht werden.

von Jens Stark 07.10.2015

Biometrie statt Passwort. So lautet die Devise bei MasterCard. Das nun vorgestellte Programm MasterCard Identity Check basiert denn zum einen auf biometrischen Identifizierungsmethoden, zum anderen kommt Zweifachauthentisierung durch Einmalpasswörter zum Einsatz, welche dem Anwender per SMS zugeschickt werden.

Bei den biometrischen Lösungen setzt MasterCard sowohl auf Fingerabdruck- als auch auf Gesichtserkennung. Wer in einem Webshop einkäuft und mit Kreditkarte bezahlt, bei dem meldet sich eine entsprechende App auf dem Smartphone zu Wort. Diese fordert ihn dann auf, sich via Fingerabdruck zu identifizieren. Alternativ kann man ein Selfie von sich schiessen, das dann der Identifizierung dient. Um zu überprüfen, dass Hacker nicht einfach eine Fotografie vor das Smartphone halten, wird ein Selfiefilmchen gedreht, wobei man als User während der Aufnahme blinzeln soll. So stellt die Software fest, dass der Anwender eine Person aus Fleisch und Blut ist.

Noch laufen Tests des Verfahrens in den Niederlanden. Ab Mitte 2016 können Finanzinstitutionen in den USA wählen, ob sie MasterCard Identity Check anbieten möchten. Global wird die Lösung 2017 ausgerollt.


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