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Baselbieter Polizei erarbeitet Cybercrime-Konzept

Die Baselbieter Bevölkerung ist grundsätzlich zufrieden mit der Polizei. Verbesserungspotenzial ist in der Internetkriminalität geortet worden.

von Claudia Maag 30.07.2018

Die Polizei Basel-Landschaft hat zusammen mit dem Markt- und Sozialforschungsinstitut gfs-zürich nach mehr als zehn Jahren erneut eine repräsentative Umfrage bei der Bevölkerung des Kantons Basel-Landschaft durchgeführt. Insgesamt wurden über 1000 Personen über ihre Wahrnehmung der Dienstleistungsqualität und ihre Erwartungen an die Polizei befragt. Dies verkündet die Polizei auf polizei.news

Die Baselbieter Bevölkerung ist grundsätzlich zufrieden mit der Polizei. Aus ihrer Sicht hat sich die Sicherheit ihrer Wohngemeinde in den letzten fünf Jahren leicht verbessert.

Insgesamt bewerten die teilnehmenden Personen die Leistung der Gesetzeshüter als gut (7,4 von 10 Punkten). 17 Prozent der Befragten sind sehr zufrieden, 56 Prozent sind zufrieden. Rund jeder Fünfte (22 Prozent) ist mit der Leistungserfüllung der Polizei unzufrieden. 

Verlagerung der Kriminalität in den digitalen Raum

Die Befragung hat aber auch gezeigt, dass Internetkriminalität die Bevölkerung zunehmend beschäftigt. Fast die Hälfte der Personen, die sich in den letzten fünf Jahren als Opfer von Internetkriminalität (48 Prozent) fühlte, hatte dieses Erlebnis im letzten Jahr.

In den letzten Jahren hat sich die Rate der sich betroffen fühlenden Personen von Jahr zu Jahr fast verdoppelt. Rund die Hälfte davon (52 Prozent) waren mit der Unterstützung der Polizei unzufrieden. 

So bewertet die Baselbieter Bevölkerung die Unterstützung durch die Polizei So bewertet die Baselbieter Bevölkerung die Unterstützung durch die Polizei Zoom© gfs-zürich

Die Polizei sei sich der steigenden Anforderungen betreffend der Internetkriminalität voll bewusst, heisst es in der Mitteilung. Derzeit sei die Polizei Basel-Landschaft in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft daran, ein Cybercrime-Konzept zu erarbeiten und eine entsprechende Landratsvorlage vorzubereiten. Wann diese kommt, ist noch offen. 


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