Tipps & Tricks 22.04.2013, 07:00 Uhr

Skype: Alles, was wichtig ist

Von der Anmeldung über die Anzeige der eigenen Rufnummer bis hin zum persönlichen Guthaben: Alles, was Sie über Skype wissen müssen.
Skype gehört zu den ältesten und renommiertesten VoIP-Diensten überhaupt. Das Kürzel steht für «Voice over IP» – also für die Sprachübertragung via Internet. Allerdings ist der Dienst weit über das klassische Telefongespräch hinausgewachsen. Videochats, SMS und andere Dienste machten Skype so populär, dass die Firma im Mai 2011 für 8,5 Milliarden US-Dollar von Microsoft übernommen wurde. Mehr noch: Mitte März 2013 wurde der altgediente Microsoft Messenger offiziell zu Gunsten von Skype eingestellt und die bestehenden Konten überführt.
Kommunikation, überall und mit Jedem
Zwei Eigenschaften machen den Reiz von Skype aus. Erstens, der Dienst ist für jede halbwegs wichtige Plattform verfügbar – vom PC über den Mac bis hin zu Linux. Skype läuft auf allen relevanten Smartphone-Systemen und sogar auf der Playstation Vita. Ausserdem gilt es als sicher, dass Skype mit dem Nachfolger der Xbox 360 auch auf der Microsoft-Konsole Einzug halten wird.
Skype ist auf allen relevanten Plattformen vertreten (Bild: Skype)
Zweitens ist Skype nicht auf das Internet beschränkt. Zwar werden Video-, Audio- und Text-Chats über das Internet abgewickelt, doch genauso gut kann Skype eine Brücke zur klassischen Telefonie schlagen. SMS und Gespräche lassen sich nahtlos auf Festnetz- und Mobiltelefone umleiten. Dadurch fallen zwar Kosten an, doch im Vergleich zu den regulären Tarifen bei Auslandsgesprächen sind diese äusserst moderat.
Die Spielregeln sind ganz einfach: Jegliche Kommunikation zwischen zwei Skype-Teilnehmern wird immer über das Internet abgewickelt – und zwar kostenlos. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Skype-Telefonat oder um einen Text- respektive Videochat handelt. Auch die Skype-Einsätze über das Mobilfunknetz sind kostenlos; allerdings gilt es zu beachten, dass das Datenkontingent des Abos belastet wird.
Die kostenpflichtigen Dienste
Es wird aber noch besser. Ein Teilnehmer kann zum Beispiel in den USA seine Skype-App auf dem Smartphone öffnen und eine beliebige Festnetz-Nummer in der Schweiz oder eineme anderen Land anrufen. Skype übernimmt dabei die Konvertierung des Signals zwischen dem Internet und dem klassischen Telefonnetz. Für einen Anruf aus den USA in die Schweiz werden gerade einmal 3 Rappen pro Minute verrechnet – kein Vergleich also zu den Kosten, die über eine normale Handy-Verbindung anfallen. Die Rechnung wird dabei immer im Voraus beglichen, indem auf das Skype-Konto zuerst ein Guthaben einbezahlt wird. Dazu später mehr.
Wer nicht im Voraus bezahlt, sondern gleich ein Abo löst, fährt noch günstiger. Für nur 5.39 Franken pro Monat erhält man zum Beispiel 400 Freiminuten, die man in alle Welt vertelefonieren kann. Unbegrenzte Anrufe in die USA (Festnetz und Handy) kosten gerade einmal 7.99 Franken pro Monat. Das sind fast unwiderstehliche Tarife – sowohl für Geschäftsleute, als auch für Personen mit einer Familie im Ausland. Skype bietet also Bezahlmodelle für die verschiedensten Bedürfnisse. Die Tarife finden Sie hier.
Die Tarife für Skype-Gespräche muten schon fast symbolisch an
Und dann ist da noch das Premium-Abo für ca. 4,30 Franken im Monat, das sich nicht nur auf Telefonate, sondern auch auf die erweiterten Dienste bezieht. Für diesen Betrag wird Skype unter anderem um Konferenzschaltungen, Video-Chats für Gruppen oder um die gemeinsame Betrachtung eines Bildschirms erweitert. Ausserdem kann ein Land ausgewählt werden, in das beliebige viele Festnetz-Gespräche geführt werden können, ohne dass dabei weitere Kosten anfallen.
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