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Diese Phishing-Mail ging in die Hose

Im Namen der Credit Suisse macht eine weitere Phishing-Mail die Runde. Am Schluss der Betrugsmail ist den Angreifern aber ein lustiger Fehler unterlaufen.

von Simon Gröflin 04.01.2017
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Grössere Phishing-Wellen gab es zwar vor Jahresende nicht. Doch auch das GovCERT hat zuletzt im Dezember 2016 vor Betrugsversuchen mit Namen von Kantonalbanken gewarnt. Mit Absender «Credit Suisse» macht laut Kassensturz eine weitere Phishing-Mail die Runde. Der Inhalt ist zwar sehr verdächtig, die Masche aber dieselbe. Was zwar nie und nimmer im Auftrag der Bank per Mail übermittelt wird, lässt aber rein anhand der einwandfreien Rechtschreibung zunächst keine Zweifel aufkommen. Aufgrund einer Gesetzesänderung müssen sich Kunden angeblich einloggen, um ihre Adressdaten zu bestätigen. Es geht aber einzig darum, die persönlichen Daten möglicher Opfer abzufangen.

Journalistenregel: Verwechsle nie die Namen

Abgesehen von dem blauen, misstrauenserweckenden Link «KLICKEN SIE HIER» ist auch alles gut gemacht an der Betrugsbotschaft. Sogar das Banklogo wurde kopiert und die richtige Absenderadresse darunter gesetzt. Im letzten Satz ist den Cyberganoven dann doch ein kleiner Patzer passiert: «Wir danken Ihnen für die Mitarbeit und Ihr Vertrauen in die Bank Austria

Phishing-Mails können noch so perfekt sein: Namen sollten dann doch nicht verwechselt werden Phishing-Mails können noch so perfekt sein: Namen sollten dann doch nicht verwechselt werden Zoom© Screenshot/SRF
Tags: Phishing

    Kommentare

    • karnickel 07.01.2017, 11.37 Uhr

      Nicht vergessen, wenn all die Merkmale aus diesem und früheren Artikeln zum Thema "So erkennen Sie..." nicht ersichtlich sind kann es sich dennoch um einen Angriff handeln, Dich einen Link anklicken lassen zu wollen.

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