E-Trottis: Das ist in der Schweiz erlaubt

von Claudia Maag 09.07.2019 (Letztes Update: 11.07.2019)

Diverse Verleiher am Start

Tier ist in der Schweiz in Zürich (seit 1. Mai) und Basel (Anfang Februar) vertreten. Mit weiteren Städten sei man im Gespräch, heisst es auf Anfrage.

Bird ist in Zürich mit 400 und in Winterthur mit 100 Birds am Start.

Lime startete vor gut einem Jahr in Zürich (PCtipp berichtete). Im Januar mussten über 500 E-Trottinetts vom Anbieter wegen technischer Probleme eingezogen werden, wie «Tages-Anzeiger» berichtete. Auf unsere Anfrage nach den Stand der Dinge hat Lime bisher noch nicht reagiert.

Das Start-up Circ (ehem. Flash) hat derzeit E-Trottinetts in Zürich, Basel, Winterthur und Zug – seit vergangenem Wochenende auch in Baar und Cham. Auch die SBB mischen mittlerweile im Geschäft mit: Circ und die SBB sind kürzlich eine Partnerschaft eingegangen, wie die «Neue Zürcher Zeitung» im Juni berichtete. Am Zürich HB gibt es einen sogenannten Hub für E-Trottinetts. 

Nix für die Agglomeration

Sie sollten mit den E-Trottinetts übrigens die Stadt nicht Richtung Agglomeration verlassen.

Tier arbeitet mit einem IoT-Modul, das über GPS jederzeit sendet, wo sich der Scooter befindet. Verlassen Sie also den Stadtbereich – im Fall von Tier Zürich oder Basel –, dann bremst das E-Trotti auf Schrittgeschwindigkeit. Der erlaubte Bereich sei in der App deutlich erkennbar, versichert uns ein Tier-Sprecher. Ein Beenden der Fahrt ist nicht möglich, man kann nur innerhalb der Zone parkieren und dort über die App die Fahrt beenden – und bis dahin bezahlt man.

Zum Beispiel bei Bird stoppt das Gefährt sogar (wenn auch nicht abrupt). Die Geschwindigkeit verringert sich langsam bis zum Stopp. Erst, wenn Sie wieder ins Fahrgebiet kommen, können Sie normal weiterfahren. Auch hier: Die Kosten pro Minute laufen derzeit weiter, bis man die Fahrt innerhalb des erlaubten Gebiets beendet.

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    Kommentare

    • Lalachau 09.07.2019, 17.24 Uhr

    • FritzBox 10.07.2019, 09.32 Uhr

      Danke für den guten Artikel. Leider muss ich Sie auf einen grundlegenden Fehler hinweisen: Stundenkilometer (wie Sie fälschlicherweise schreiben) ist ein Produkt: = h*km Kilometer pro Stunde (was richtig ist) ist eine Division: = km/h Man sagt für eine Durchflussmenge beispielsweise auch nicht Minutenliter, sondern Liter pro Minute. Überprüfen Sie in Excel, sie werden nicht das gleiche Resultat erhalten.

    • slup 10.07.2019, 09.46 Uhr

      ... Stundenkilometer (wie Sie fälschlicherweise schreiben) ist ein Produkt: = h*km ... 'In der Öffentlichkeit und in den Medien nimmt man oft den Begriff Stundenkilometer wahr, und aufgrund seiner hohen Frequenz wurde er in den Duden (2013) aufgenommen, allerdings als umgangssprachlich eingestuft.' Quelle

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