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Hacker nutzen Drucker als Einfallstor

Microsoft-Experten warnen vor einem Hackerangriff über Drucker und Internettelefone. Eine mutmasslich russische Gruppe von Cyberkriminellen dringt über die vernetzten Geräte in Firmennetze ein und scannt die IT nach weiteren Schwachstellen.

von dpa 07.08.2019

Mutmasslich russische Hacker nutzen nach Erkenntnissen der IT-Sicherheitsexperten von Microsoft vernetzte Geräte wie Drucker und Internettelefone, um in Firmennetze einzudringen. Die entdeckten Angriffe seien dadurch begünstigt worden, dass die Geräte mit unveränderten Standardpasswörtern oder ohne Sicherheits-Update verwendet wurden, erklärten die Forscher an der IT-Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas. Nachdem die Hacker über die Geräte in die Netzwerke eingedrungen seien, hätten sie diese nach weiteren Schwachstellen abscannen können.

Die Microsoft-Experten vermuten hinter den Attacken eine Hackergruppe, die sie Strontium nennen. Sie wird in der Branche dem russischen Militäraufklärungsdienst GRU zugeordnet und ist auch unter den Namen APT28, Fancy Bear und Sofacy bekannt. Dieser Hackergruppe wird unter anderem auch der schwerwiegende Cyberangriff auf die IT-Systeme des Deutschen Bundestages im Jahr 2015 zugeschrieben.

Die Microsoft-Experten warnten, dass die vernetzten Geräte in Firmennetzwerken stärker abgesichert werden müssten, weil sie mit zunehmender Ausbreitung zu einem Einfallstor für Hacker werden könnten.


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