Handy-Kosten unter Kontrolle: So gehts

Vor allem Jugendliche haben ihre Handy-Kosten nicht immer im Griff. Was es bei den Prepaids von Sunrise, Orange und Sunrise zu beachten gilt, erklärt diese Übersicht.

von Simon Gröflin 16.01.2015

Will ein Kind unter 18 Jahren einen Handy-Vertrag abschliessen, müssen die Eltern als gesetzliche Vertreter den Vertrag unterschreiben. Die Kostenkontrolle bleibt jedoch meist beim Kind. Ausser die Eltern lösen ein Prepaid für ihre Schützlinge. Dort kann so lange gesurft werden, bis das Guthaben aufgebraucht ist. Anders verhält es sich mit Abos mit Inklusiveinheiten. Sind diese aufgebraucht, kann es schnell teuer werden. So hat der Tages-Anzeiger einen Einzelfall publik gemacht, wo eine Jugendliche das Surf-Guthaben massiv überzogen und die Warn-SMS (in Französisch) ignoriert hat. Die Rechnung kam einem Dampfhammer gleich: 1000 Franken für zwei Monate.

Nicht allen Kindern und Jugendlichen ist bewusst, wie schnell ein monatliches Datenvolumen und Telefonguthaben ausgeschöpft sein kann. Wenn dann noch Warn-SMS des Anbieters nicht richtig interpretiert werden, kann es für die Eltern ganz schnell ins Geld gehen. Denn die Eltern als gesetzliche Vertreter kriegen die Warn-SMS nicht. Das kritisiert auch der Schweizerische Konsumentenschutz. Wir empfehlen daher für Kinder entweder ein Prepaid oder ein Flat-Rate-Abo.

PCtipp zeigt im Folgenden, welche Kostenkontrollen Sunrise, Orange und Swisscom für die Prepaid-Angebote für Jugendliche anbieten.

Swisscom

Eltern und Kunden finden im Kundenkonto oder im «Cockpit» der Swisscom einen Überblick über die angefallenen Surf- und Telefonie-Kosten. Diese sieht der Anwender gleich nach dem Login ins Kundencenter. Mit der mobilen Ansicht gelangt man in die sogenannte «Cockpit»-Ansicht, die funktional identisch ist mit dem Kundenkonto.

Swisscom ist sehr fortschrittlich, was Übersicht und Verwaltung über aufgelaufene Kosten anbelangt Swisscom ist sehr fortschrittlich, was Übersicht und Verwaltung über aufgelaufene Kosten anbelangt Zoom© jst / IDG

Wer als Sponsor (Familienmitglied) zudem Kontrolle über ein Prepaid des Kindes will, um monatlich Guthaben aufzuladen, kann z.B. das Natel easy start wählen. Ein festgelegter Betrag wird jeweils am ersten Tag des Monats automatisch auf das Guthaben aufgeladen. Als Sponsor kann man Natel easy start für das Kind jederzeit per Gratis-SMS anpassen und deaktivieren.

Swisscom bietet für Prepaids und normale Abos zusätzliche Sperrsets für 0900er-Nummern an.

Praktische Tastencodes

Mit folgenden Anrufcodes kann bei den Swisscom-Prepaids jederzeit das aktuelle Restguthaben abgefragt werden. Die zugestellten Info-SMS sind gratis:

  • Verbleibendes Guthaben abrufen: *130# und Anruftaste
  • Gesprächskosten und Restguthaben nach jedem Anruf: *106*11# und Anruftaste

Übersicht über alle Anrufcodes sämtlicher Swisscom-Mobilangebote

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