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Rega entwickelt Rettungs-Drohne

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega plant ab 2020 den Einsatz von Drohnen, um Vermisste zu orten.

von Jens Stark 16.04.2019
Die Drohne soll ab 2020 die Rega-Rettungskräfte unterstützen Die Drohne soll ab 2020 die Rega-Rettungskräfte unterstützen Zoom© Rega

Seit rund eineinhalb Jahren arbeitet die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega an ihrem eigenen Drohnen-Projekt. Nun hat die Organisation das autonome Fluggefährt der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Rega-Drohne soll bei Sucheinsätzen für vermisste, verletzte oder erkrankte Personen künftig ergänzend zum Einsatz kommen, beispielsweise, wenn schlechte Sichtverhältnisse den Einsatz eines Helikopters verunmöglichen. Bis das Drohnen-System ab 2020 bei Suchaktionen eingesetzt werden kann, stehen weitere umfangreiche Testflüge an. «Ich bin überzeugt, dass die Rega-Drohne das Einsatzspektrum der Rega nochmals erweitern wird», sagt Rega-CEO Ernst Kohler.

Rega setzt auf Eigenentwicklung

Die Rega hat bei der Entwicklung der Drohne das Heft selbst in die Hand genommen. Denn ein Drohnen-System, das die Anforderungen der Rega erfülle, existiere auf dem Markt bisher nicht, erklärt Sascha Hardegger, Leiter Helikopter Einsatz und Projektverantwortlicher. Insbesondere die Möglichkeit, eine verhältnismässig kleine, leichte und flexible Drohne über mehrere Kilometer Distanz und während mehrerer Stunden Einsatzdauer ohne Sichtverbindung zum Drohnen-Piloten einzusetzen, gebe es heute noch nicht. «Deshalb haben wir selber die Initiative ergriffen und die Rega-Drohne gemeinsam mit geeigneten Partnern entwickelt», so Hardegger.

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