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Trojaner: Neue Betrugsmasche bei Paket-Freischaltung-Aufforderung

Online-Betrüger, die potenzielle Opfer zur Päckli-Freischaltung auffordern, schicken neu erst ein Pdf-Dokument per E-Mail, dann rufen sie sogar an.

von Claudia Maag 14.02.2020

Kürzlich berichteten wir, dass Phishing-SMS im Namen von Paketdiensten im Umlauf sind. SMS, welche vermeintlich von FedEx oder DHL stammen, enthalten Links auf gefälschte Webseiten. In der Nachricht wird z.B. vorgegaukelt, dass eine Fehlzustellung erfolgt ist oder eine Rücksendung noch nicht bezahlt wurde.

Angeblich wurde eine Lieferung mit Swiss Express Services GmbH versandt Angeblich wurde eine Lieferung mit Swiss Express Services GmbH versandt Zoom Andere Online-Betrüger wollen offenbar ebenfalls mit einer betrügerischen Päckli-Freischalt-Aufforderung einen Trojaner verbreiten. Und diese Cyberkriminellen haben ihre Methode angepasst und die Bemühungen intensiviert. Nun greifen sie sogar zum Telefon. Die Kantonspolizei Zürich berichtet auf cybercrimepolice.ch, dass Online-Betrüger neuerdings erst eine E-Mail mit einem angehängten PDF-Dokument mit der Aufforderung, eine Lieferung freizuschalten, verschicken. Anschliessend rufen die Betrüger den Mailempfänger sogar an. 

Wer auf den Link im PDF klickt, fängt sich laut Kapo Zürich eine heimtückische Malware auf dem Computer ein, die sich nicht mehr entfernen lasse. Im Beispiel der Polizei verwenden die Cyberkriminellen den Namen der Firma Swiss Express Services, welche jedoch nichts damit zu tun habe.

Die Kantonspolizei Zürich rät, die hierbei auf dem Display erscheinende Telefonnummer der Betrüger zu notieren und der Polizei zu melden oder die E-Mailadresse des Absenders oder einen Link im PDF zu kopieren (nicht öffnen!) und der Polizei zu schicken.

Wer bereits auf den Link geklickt hat, soll den Computer nicht mehr weiter verwenden und Strafanzeige erstatten.

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