Windows 10: Vorsicht vor BlueKeep

Sicherheitsexperten und Microsoft selbst warnten bereits im Frühling vor der sogenannten BlueKeep-Sicherheitslücke. Jetzt kommen die Exploits und Hunderttausende PCs sind ungeschützt.

von Florian Bodoky 31.07.2019

Die Erinnerung ist noch relativ frisch: Im Jahr 2017 sorgte die WannaCry-Attacke noch und nöcher für Computerprobleme. Im Mai und auch später im Juni diesen Jahres warnte unter anderem das deutsche BSI vor einer WannaCry-ähnlichen Sicherheitslücke in gewissen Windows-Versionen, die eine ähnliche Grössenordnung wie WannaCry aufweist – BlueKeep.

Trotz mehrfacher Warnung sind bis heute eine stattliche Anzahl Systeme betroffen – Fachleute sprechen von einer hohen sechs- oder sogar siebenstelligen Zahl. Wie viele Clients sich dann dahinter noch befinden, ist schwer beurteilbar.

Bei BlueKeep handelt es sich um eine Schwachstelle in Microsofts Remote-Diensten, die von Man-in-the-Middle-Angriffen oder von Software, die aus dem Netz Schadcode nachlädt, ausgenutzt werden kann. Auch eine Einschleusung von Malware, die sich selbst vervielfältigt, sei denkbar.

Vor allem User mit Windows-Versionen älter als 8.1 sollten die extra entwickelten Sicherheits-Patches von Microsoft herunterladen und installieren.


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